Stichtag 30. Juni: Was wirklich mit Windows XP passiert
Mehrjähriger XP-Support
Vom Stichtag ebenfalls nicht betroffen sind laut Proudfoot die System-Builder-Versionen von XP: Entsprechende Lizenzen seien noch bis zum 31. Januar 2009 erhältlich, der Käufer erhält hier allerdings nur das nackte Betriebssystem ohne Handbuch und etwaige Treiber.
Proudfoot macht deutlich, dass der Support von Windows XP mit dem 30. Juni keineswegs beendet sei. Das Betriebssystem befinde sich noch bis zum 14. April 2009 in der Phase des Mainstream Supports - also inklusive Hotlines, Sicherheits-Updates und auch normalen Hotfixes, die keine Sicherheits-Relevanz besitzen. Daran schließe sich eine fünfjährige Phase des Extended Support an, die am 8. April 2014 ihr Ende findet.
Asus EeePC
Sieht aus wie ein vollwertiges Notebook - ist es aber nur bedingt. Mit dem EeePC geht Asus neue Wege.
Auch für Unterhaltung ist gesorgt - verschiedene Spiele sind bereits vorinstalliert.
Kinderleicht: Heranwachsende gehören klar zur Zielgruppe des EeePC. Generell versteht sich das Mini-Notebook als Gerät für die ganze Familie.
Kein Windows: Asus hat es verstanden, die Linux-Oberfläche übersichtlich und intuitiv zu gestalten...
Das vollständige und zu Microsoft kompatible OpenOffice-Paket erlaubt das Arbeiten von unterwegs oder zuhause.
Zunächst in Schwarz oder in Weiß erhältlich, später auch in anderen Farben: Auch weiteres Zubehör, wie dieses Skype-Telefon, ist für die Modellreihe geplant.
In diesem Zeitraum wird Microsoft nur noch die kritischen und für die Sicherheit des Betriebssystems relevanten Updates für Geschäftskunden kostenfrei zur Verfügung stellen. Optionale Aktualisierungen müssen gegen Geld erworben werden. Zusammen sei also laut Proudfoot die aktive Unterstützung von Windows XP im Zuge des Microsoft Lifecycle für knapp sechs Jahre garantiert.
Und der Privatanwender?
So sehr Proudfoot die Probleme um Windows XP relativieren will, bleibt dennoch festzuhalten: Ein User ohne Subnotebook muss sich spätestens in einem Jahr nach einem neuen Betriebssystem umschauen, denn auf den reinen Extended Support sollte sich der Privatanwender nicht verlassen. Dann müsste er auf aktualisierbare Software von Drittanbietern setzen, um den Computer zuverlässig vor neuen Bedrohungen schützen zu können.
Glaubt man den Einschätzungen, dass eine Veröffentlichung der finalen Version von Windows 7 erst 2010 bevorsteht, bleibt also eine mindestens halbjährige Windows-Lücke. Dann müssen die Privatanwender entscheiden, ob ein alternatives Betriebssystem übergangsweise herhalten soll oder doch der Microsoft-treue Griff zu Vista erfolgt.

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