Support noch sechs Jahre, neue Lizenzen mindestens bis 2009
Stichtag 30. Juni: Was wirklich mit Windows XP passiert
Software
Leidiges Thema: Windows XP und der Support. Ist ab heute wirklich Schluss mit jeglicher Unterstützung durch Microsoft, Petitionen und Kritik namhafter PC-Hersteller zum Trotz? Nicht ganz, ein offizielles Statement gibt die weitere Fahrtrichtung von XP an.
Als vermeintlicher Stichtag wurde der 30. Juni heiß diskutiert: Microsoft wolle den Support für Windows XP zurückfahren und so den Umstieg auf Vista erzwingen, hieß es. Jared Proudfoot, Product Manager beim Microsoft Support Lifecycle hat die Informationen rund um Microsofts Ausstieg bei WIndows XP konkretisiert - mittlerweile existiert zudem eine offizielle Website, zu finden in den Links zum Thema.
Laut Proudfoot ziehe der 30. Juni lediglich einen Schlussstrich unter den Verkauf von XP-Lizenzen, und zwar nur für OEM- sowie die für den Endverbraucher bestimmte Retail-Versionen. Und auch hier gibt es noch eine Ausnahme: Microsoft will XP Home noch mindestens bis zum 30. Juni 2010 anbieten - oder alternativ, bis das kommende Betriebssystem Windows 7 ein Jahr auf dem Markt sei.

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Erst Mainstream, dann Extended: XP-Unterstützung.
(Klick vergrößert.)
OEM und Retail raus, System Builder bleibt
Mit dieser Regelung fügt sich der Konzern den Protesten vieler Hardware-Hersteller, die Windows XP auch in Zukunft für Low-Cost-PCs und wenig performante Mini-Computer benötigen. Diese machten gegenüber Microsoft deutlich, dass Vista für solche Geräte zu aufgebläht sei und inakzeptable Hardware-Voraussetzungen habe.
Links zum Artikel
- Homepage: Microsoft Lifecycle
- Homepage: Offizielle Infos zum 30. Juni
- Offizielles Statement von Microsoft
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