Zwischen MID, Subnotebook, UMPC und Mini-PC
Taschengoogle: Hardware für mobiles Surfen
In der Theorie lässt es sich mit Handys und Smartphones wunderbar im Internet surfen. In der Praxis aber machen zu kleine Displays und eingeschränkte Browser hier einen dicken Strich durch die Rechnung. Der kleine EeePC ist mit gut einem Kilogramm Gewicht zu schwer, um ihn als ständigen Begleiter für den mobilen Internetzugang mit sich herum zu tragen. Dazwischen haben sich Geräte positioniert, die je nach Hersteller als Mobile Internet Device (MID) oder Ultra Mobile Personal Computer (UMPC) bezeichnet werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1Samsung Q1 Ultra Premium
- 2BenQ
- 3Gigabyte M528
- 4Asus R70a
- 5HTC Shift
- 6Tabletkiosk eo UMPC 7110e
- 7Internet Tablets Nokia N800 und N810
- 8OQO model e2
- 9Sharp Willcom D4
- 10Lenovo Ideapad U8
Die Geräte unterscheiden sich von den so genannten Subnotebooks, wie dem EeePC und der aufkommenden Konkurrenz, in mehreren Punkten. Rein äußerlich entsprechen sie nicht dem Bild eines Laptops zum Aufklappen. Sie ähneln eher den Tablet PCs und verfügen meist über einen Touchscreen und nur in wenigen Fällen über eine Tastatur.
Mit ihnen kann man auf das Internet zugreifen, E-Mail-, Messenger- und Chat-Dienste nutzen oder Musik hören und Videos ansehen - seine Zeit verbringen. Produktive Tätigkeiten, wie das Benutzen von Office-Programmen und das Bearbeiten von Bildern, Filmen oder Musik, sind auf herkömmlichen Rechnern wesentlich besser aufgehoben.
Samsung Q1 Ultra Premium
Samsung war mit seinem Q1 ein Pionier auf dem Gebiet der mobilen Computer. Inzwischen gibt es mit dem Q1 Ultra einen Nachfolger, der demnächst mit dem Q1 Ultra Premium selbst einen Nachfolger erhält. Das neue Gerät verfügt über einen Sieben-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln, eine 80-Gigabyte-Festplatte. Gefunkt wird mit WLAN, Bluetooth und HSDPA.
Der Q1 Ultra Premium arbeitet mit einem 1,33-Gigahertz-Prozessor und einem Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Tastatur hat Samsung rechts und links neben dem Bildschirm untergebracht. Als Betriebssystem läuft die Tablet-Version von Windows XP. Der Akku soll für bis zu 7,5 Stunden Strom liefern. Ein Preis steht noch nicht fest. Der Vorgänger Q1 Ultra ist allerdings für happige 1.200 Euro zu haben.
Hardware für mobiles Surfen
Das LG XNote B831 lockt mit einer vollständigen Tastatur und einem 4,8-Zoll-Display.
Pünktlich zu Olympia in Peking wird das Ideapad U8 von Lenovo erwartet.
Das HTC Shift ist schon zu haben. Mit einem Preis von 1.199 Euro ist es allerdings kein Schnäppchen.
Das model e2 von OQO kostet je nach Ausstattung bis zu 2.500 Euro, ist dann aber auch ein Ersatz für den Desktop-PC.
Dieser noch namenloser Mobile Internet Device von BenQ wurde im Januar auf der CES in Las Vegas das erste Mal vorgeführt.
Das Asus R70a konnte auf der CeBIT 2008 bestaunt werden und dürfte im Sommer in die Geschäfte kommen.
Das Gigabyte M528 präsentierte der taiwanesische Hersteller auf der CeBIT 2008.


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