Myspace-Besitzer vor Gericht wegen Wirtschaftsspionage

Internet & Netzwelt: Medienkonzern soll Hacker bezahlt haben

Medienkonzern soll Hacker bezahlt haben In einem Gerichtsverfahren wegen Wirtschaftsspionage sagte der Hacker Christopher Tarnovsky aus, von News Corporation (kurz: News Corp) bezahlt worden zu sein. Er bestätigte vor dem Gericht im kalifornischen Santa Ana im Auftrag des Konzerns, zu dem neben Myspace etliche Zeitungen und Fernsehsender gehören, die konkurrierende Firma DISH Network ausspioniert zu haben.

Mehr als zehn Jahre soll Tarnovsky im Auftrag einer Abteilung des Medienkonzerns von Rupert Murdoch, der aktuell 22,7 Prozent an Premiere hält und in den USA unter anderem die Fox-Senderfamilie betreibt, den rivalisierende Satellitendienstleister ausgespäht haben.

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Auf ihrer Homepage zeigt die News Corporation stolz, was alles zur ihr gehört.

Sein erstes Gehalt in Höhe von 20.000 Dollar will Tarnovsky in Naturalien, in seinem Fall elektronische Geräte, erhalten haben. Der Anwalt des klagenden DISH Network bezeichnet ihn als einen der zwei besten Hacker der Welt. Der Hacker bestritt jedoch, in das Computersystem des Satellitendienstleisters eingedrungen zu sein. Er will nur Piraterie-Software für den Medienkonzern entwickelt haben.

Das Urteil in dem von DISH Network angestrengten Verfahren wird in Wirtschafts- und Medienkreisen mit Spannung erwartet. Es könnten dreistellige Millionenzahlungen auf das international tätige Medienunternehmen News Corp zukommen.

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