Samsung, LG und Panasonic planen die Wohnzimmer zu erobern

OLED: Massenproduktion soll 2009 starten

Mehrere Firmen planen die superflachen Fernseher mit einer organischen Leuchtdiode (OLED: "organic light emitting diode") in Massenproduktion herzustellen. Dann könnten die Geräte mit Bilddiagonalen um die 32 Zoll auch für Ottonormalverbraucher erschwinglich werden.

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Bisher ist die Herstellung von OLED-Bildschirmen schwer und im Vergleich zur LCDs deutlich teurer. Sony verkauft in Japan zwar schon den XEL-1 mit einem Bildschirmdurchmesser von 11 Zoll für ungefähr 1.200 Euro. Bei einer vermuteten Produktionsmenge von 2.000 Stück im Monat kann aber noch nicht von Massenproduktion gesprochen werden. Für Sony sind OLEDs noch ein Zuschussgeschäft

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Bereits vor wenigen Tagen gab Samsung bekannt, einen Durchbruch bei der Fertigung der flachen Displays erreicht zu haben. Das Online-Magazin Digitimes beruft sich auf Woo-Jong Lee, den Vizepräsident des Marktingteams für mobile Displays von Samsung. Der Konzern plane 2009 drei Millionen OLEDs zu fertigen und damit in den profitablen Bereich zu gelangen. Das sei das Doppelte der aktuell möglichen Produktion. 2010 sollen sogar sechs Millionen OLED-Bildschirme gefertigt werden.

Jetzt ziehen andere Firmen nach. Der Elektronikhersteller LG verkündete seinerseits, 2011 mit der Serienfertigung von 32 Zoll großen OLED-Fernsehern beginnen zu wollen. Der Mutterkonzern von Panasonic, Matsushita, ließ das taiwanesische Magazin Digitimes wissen, dass die Firma ebenfalls plane, in Zukunft OLEDs herzustellen. Und bereits vor zehn Tagen gab Toshiba bekannt, 2009 OLEDs ausliefern zu wollen.

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