Nutzer sollten umsteigen oder Vorsicht walten lassen
Sicherheitsleck im Foxit PDF Reader
Michael Knott
Der Programmierer Javier Vicente Vallejo hat im Foxit Reader, der beliebten Alternative zum Acrobat Reader von Adobe, eine Schwachstelle entdeckt. Das berichtet das Online-Portal heise.de.
Nutzer des Programmes sollten derzeit nur vertrauenswürdige PDF-Dateien öffnen oder auf die Adobe-Alternative umsteigen, rät Vallejo. Laut seinen Tests können manipulierte /XObject-Ressourcen in einer PDF-Datei zur Ausführung von eingeschmuggeltem Code führen. Dazu reicht es aus, die manipulierte Datei mit Foxit zu öffnen. Eine aktualisierte Version, welche die Sicherheitslücke behebt, hat der Hersteller bislang noch nicht angekündigt.
Der Foxit PDF Reader (zum Tutorial | zum Download) ist dem weitverbreiteten Gegenstück von Adobe in vielen Punkten überlegen: Das Aufrufen der Freeware dauert nur wenige Sekunden, ohne lästige Ladebildschirme wird das Dokument sofort angezeigt. Und auch die Systembelastung liegt mit etwa acht Megabyte Arbeitsspeicher deutlich unter der Konkurrenz.
Foxit hat noch einen weiteren Vorteil: Er existiert als so genannte Portable, die auf den USB-Stick installiert werden kann, ohne Einträge in die Registry des Computers zu schreiben. Auf diese Weise können Sie auf jedem beliebigen Computer PDF-Dateien mit dem Foxit Reader öffnen und haben immer einen PDF-Reader in der Hosentasche dabei.
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