Netzwelt baut den "leisen Killer" ein zweites Mal
Projekt Rundum-Lautlos-PC II: Die ersten Bilder
Netzwelt macht es schon wieder: Obwohl der erste Rundum-Lautlos-PC der Redaktion immer noch fleißig im Einsatz ist, wird es nun Zeit für ein neues Modell. Die Devise: Noch leiser, mehr Power, bessere Komponenten, weniger Hitze.

Selbst der beste Rechner ist irgendwann nicht mehr auf dem Stand der Technik. Auch wenn der erste Rundum-Lautlos-PC noch nicht zum alten Eisen gehört, sind manche Komponenten mittlerweile überholt. Außerdem macht ihn sein enormes Gewicht ziemlich unbeweglich. Das muss noch besser gehen, die Idee zur Neuauflage des Rundum-Lautlos-PCs ist geboren.
Die Aufgabe stand schnell fest: Ein Gamingrechner mit überzeugender Leistungsausbeute bei minimaler Lautstärke und tragbarem Gewicht bauen. Zweites Ziel: Mindestens 15.000 3D-Mark-Punkte erreichen, koste es, was es wolle.
Nach mindestens 20 Stunden Arbeitszeit ist es vollbracht: Der neue Rundum-Lautlos-PC ist fertig und durchläuft die ersten Benchmark-Runden. Das Ergebnis der Arbeit kann sich mehr als sehen lassen: Insgesamt wurden Teile im Wert von knapp 3.500 Euro verbaut, zwei Liter Wasser, das sich über abenteuerliche Wege und wohl durchdachte Schlauchbahnen seinen Weg durch das Innere sucht, sorgen für einen flüsterleisen Betrieb und bewahren den Boliden vor dem Hitzetod.
Rundum Lautlos PC 2
Als optimales Gehäuse hat sich das Chieftec CH-05B-B aus der Aegis-Serie erwiesen. Es wird dem Platzbedarf für eine Wasserkühlung gerecht, ist trotzdem nicht zu groß und lässt genügend Freiraum für die benötigten Ein- und Auslässe.
Der Rundum Lautlos PC ist natürlich wieder zum Spielen geeignet, dafür sorgen die Nvidia 9800 GX2, die Creative X-Fi, 4 GB RAM und nicht zuletzt der Intel Quad Core (QX9650), der auf einem Asus Striker II Extreme läuft.
Auch wenn man es von außen nicht sieht, wir haben fast zwei Meter Schlauch verbaut. An den zwei passiven Kühlkörpern (Innovatek Konvekt-O-Matic MAXI-plus) laufen die Schläuche direkt in das Gehäuse. Das dient zum einem der Optik, vermeidet zum anderen aber auch das versehentliche Rausziehen der Schläuche.
Unser Rundum-Lautlos-PC in der zweiten Generation - Es galt aus den Fehlern des alten Rundum-Lautlos-PCs zu lernen und diese zu vermeiden. Dabei wurden viele kleine und große Details geändert, die uns im Laufe der Zeit aufgefallen sind.
Bei der Seitentür konnten wir die Ein- und Auslässe nach ganz unten verschieben, da hier, im Vergleich zur gegenüberliegenden Seite kein Mainboard im Weg war. Intern musste lediglich darauf geachtet werden, dass die Schläuche und das Kabel für den Lüfter ein bisschen länger gelassen werden, um die Tür öffnen zu können.
Die Ein- und Auslässe für den Ausgleichsbehälter an der Rückseite des Gehäuses wurden mit einem speziellen Schälbohrer gebohrt. Die Löcher werden dadurch sehr präzise und ein Ausfranzen oder das Bilden von Kratern um das Bohrloch bleiben aus.
Auf der linken Seite (die Mainboardseite) haben wir die Anschlüsse idealerweise nach oben geführt. Im Gehäuse kommen diese dann knapp hinter und unter dem Netzteil raus und lassen sich von dort aus sehr einfach zu den anderen Bauteile weiterführen.
Die beiden Radiatoren wurden mit Abstandhalter am Gehäuse montiert, um die Wärme nicht an die Seitenwand abzugeben. Die halbdurchsichtige Rauchglasscheibe dient gleichzeitig als Deckel und als Träger für die beiden Crossflow Lüfter. Im aktiven Lüfterbetrieb wird so der Luftstrom zwischen Scheibe und Gehäuse direkt über die Radiatoren nach oben geführt.
War bei dem alten Rundum Lautlos PC das Befüllen der Wasserkühlung noch ein Mannschaftssport, ist es diesmal dank des eingeplanten Ausgleichsbehälter sehr einfach im laufenden Betrieb zu bewerkstelligen. Der Behälter ist gleichzeitig der höchste Punkt am Gehäuse und auch die letzte Station vor der Pumpe. Damit stellen wir sicher, dass wir den Wasserkreislauf luftleer bekommen und die Pumpe Wasser zum Ansaugen hat.
Welche Komponenten genau im Rechner stecken, wieviel sie im Einzelnen gekostet haben und ob es uns gelungen ist, alle Ziele zu erreichen, erfahren Sie nach und nach in weiteren Artikeln auf netzwelt. Dranbleiben, es lohnt sich.

Zitat: trotzdem kann ich jetzt bereits sagen, dass es zu dem kleinen hier auch noch eine richtig große variante geben wird. ;) :hmmm: Dann mal fleißig basteln - wir wollen...
da muss ich dir zustimmen, allerdings hatte das lian li gehäuse zwei wesentliche nachteile: 1.) es hat geklappert, trotz entkoppelter pumpe 2.) es war ein kleines bisschen zu niedrig, so dass...
optisch dem ersten teil weit unterlegen (meiner meinung) technisch sicherlich weit überlegen .... da binn ich mal gespannt .... sieht nicht nach einer fanless psu aus.... weiter so