Plan B für Windows Vista

Aktion: Rettet Windows XP

So spekulativ diese Vermutung Hiners ist, so wahrscheinlich gilt bei Insidern folgendes Szenario: Microsoft wird nicht mehr fünf Jahre vergehen lassen, bis das nächste Windows kommt, sondern den Kunden eine Art Software-Abo via Internet anbieten. Dieses Abo könnte dann neben einem großen Update pro Jahr ständig neue und für den Kunden maßgeschneiderte Verbesserungen bringen.

Ins gleiche Horn stoßen auch die Analysten der Gartner Group. Sie glauben nämlich, dass die Zukunft der Betriebssysteme von der Virtualisierungstechnik geprägt sein wird. "Die Tage des monolithischen Allzweck-Betriebssystems sind bald vorbei", orakelt Thomas Bittman, ein führender Gartner-Analyst. Schlechte Karten also für das Multimedia-Monster Windows Vista.

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Das einstmals wegen seiner Sicherheitsmängel harsch kritisierte Windows XP scheint sich jetzt zum verhätschelten Liebling der Massen zu entwickeln. Der Weblog des US-Onlinedienstes Infoworld hat eine Rettungsaktion gestartet: "Save Windows XP" kämpft darum, dass Microsoft den Verkauf des Betriebssystems auf unbestimmte Zeit verlängert.

Bisher haben fast 165.000 Menschen eine entsprechende Petition unterzeichnet. Eigentlich kann Microsoft sich ja freuen. Denn ganz nebenbei ist das passiert, was all die Jahre undenkbar schien: Millionen Anwender lieben ein Betriebssystem von Microsoft - Windows XP.

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