Endlich wieder mehr Platz im Wohnzimmer
0,3 Millimeter: Hauchdünner Bildschirm von Sony
Jan Johannsen
Wer nach dem Kauf eines neuen flachen HD-Fernsehers immer noch Meinung ist, die Mattscheibe nehme zu viel Platz im Wohnzimmer ein, wird Sony dankbar sein. Auf der Messe "Display 2008" in Tokio präsentierte die Firma einen Bildschirm, der nur 0,3 Millimeter flach ist. Sony zeigt mit dem neuen Display, dass die Zukunft immer dünner wird.
Das Vorgängermodell XEL-1 ist seit Dezember 2007 in Japan für umgerechnet etwa 1.150 Euro erhältlich und mit drei Millimetern zehnmal so dick. Der jetzt vorgestellte Bildschirm hat wie der XEL-1 eine Bilddiagonale von elf Zoll (27,94 Zentimetern) und eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln. Auch die anderen technischen Werte sollen mit denen des XEL-1 identisch sein.

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Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Von vorne ist der OLED-Bildschirm gut zu erkennen (links), aber in der Seitenansicht (rechts) muss man sich schon anstrengen, um ihn zu sehen.
(Klick vergrößert.)
Das würde bedeuten, dass er trotz des kleinen Bildformats mit HDTV-Signalen wie 1080p, 1080i, 720p, 480p sowie 480i zurecht kommt. Er skaliert diese auf seine native Auflösung. Bildsignale erhält er demnach über eine HDMI-Schnittstelle oder einen möglicherweise integrierten Sat-TV-Tuner.
In beiden Bildschirmen hat Sony organische Leuchtdioden (OLED) verbaut. OLED steht für "Organic Light Emitting Diode" und verwendet Materialien, die rotes, grünes, blaues oder weißes Licht emittieren, wenn sie unter Strom gesetzt werden. Damit ausgestattete Bildschirme stellen Farben wesentlich kontrastreicher und schneller dar als herkömmliche LC-Displays. Da OLED auch ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen, strahlen sie zudem heller und arbeiten energiesparender.
CES: Sony OLED-TV
OLED-Fernseher von Sony auf der CES in Las VegasFür den neuen Bildschirm hat Sony bisher weder einen Namen noch einen Preis verraten. Auch über die Marktreife des Displays schweigt sich der Konzern aus. Offen ist ebenfalls, wie groß das Gehäuse ist, in dem der Hersteller das Display einbaut. Der drei Millimeter flache XEL-1 steckt zum Beispiel einem Gehäuse, das 1,4 Zentimeter dick ist.
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Sehr interessant, so wie es aussieht hängt man sich bald statt Postern Displays in der Wohnung auf.
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