Schick, innovativ, intuitiv: Samsung F490 im Test
Kamerafunktionen
Bei der Art der Übertragung von Musik-Dateien hat der Nutzer die freie Wahl. Entweder er pflegt die eigene Bibliothek in das mitgelieferte Programm Samsung Media Studio ein und gleicht diese anschließend mit dem Handy ab oder er greift direkt auf die eingelegte Speicherkarte zu. Im Menü lässt sich die Art der Synchronisation einstellen, anschließend wechseln Daten per Drag-and-Drop den Speicherort.
Hier gibt es viel zu entdecken. Umfangreiche Menüs ermöglichen zum Beispiel das sofortige Nachbearbeiten eines Fotos. Die Aufnahmen sind auf üblichem Handy-Niveau und durchaus brauchbar. Auch wenn die Auflösung von fünf Megapixeln eher zweitrangig zu betrachten ist. Sogar einen Antiverwacklungs-Modus hat Samsung dem F490 spendiert. Ist dieser aktiviert, dauert das Scharfstellen des Autofokus allerdings unerträglich lang. Schnappschüsse sind so nicht möglich.
Ein schöner Rücken, leider ist die Kameralinse nicht durch eine Abdeckung geschützt.
Der Handy-Fotograf kann den recht starken Blitz zuschalten, die Lichtempfindlichkeit zwischen ISO 100 und ISO 400 frei wählen, die Art des Weißabgleiches oder der Fokusmessung bestimmen oder Fotos mit verschiedenen Effekten versehen. Ein gelungenes Ausstattungspaket, welches zwar keinen Ersatz zur echten Digitalkamera darstellt, aber unterwegs eine Alternative ist.
Auch Videos sind mit der Kamera möglich. Diese sind allerdings sowohl in der Auflösung als auch in der maximalen Dauer eingeschränkt. Nach spätestens zehn Sekunden beendet das Programm automatisch die Aufnahme.

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