Münchner Anwältin verschickt offenbar tausende Mahnungen

Verbraucherschutz: Verbraucherschützer warnen vor Forderungswelle

Verbraucherschützer warnen vor Forderungswelle Mehrere Verbraucherzentralen warnen derzeit vor neuen Mahnungen von Betreibern von Webseiten mit Abofallen. Die Zahlungsaufforderungen verschickt die Münchner Anwältin Katja Günther. Die Verbraucherschützer raten, den Forderungen nicht nachzukommen.

Betroffene Verbraucher haben sich bei den Verbraucherzentralen in Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gemeldet. Die Verbraucherschützer sprechen von "massenhaft verschickten fragwürdigen Zahlungsaufforderungen". In den Schreiben werden Internetnutzer aufgefordert, innerhalb von zehn Tagen Rechnungen eines Internetanbieters zu begleichen.

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Nach Informationen der Verbrauchenzentralen stellt die Anwältin Katja Günther aus München derzeit Kosten für einschlägige Internetseiten zur Routenplanung, zu Gedichten, zu Grußkarten, zur Berufswahl oder zur Hausaufgabenhilfe von Anbietern wie Online Content Ltd., NetContent Ltd. und Online Service Ltd. in Rechnung.

Ruhig bleiben! Nicht zahlen! Zur Wehr setzen!

"Lassen Sie sich durch diese Schreiben nicht einschüchtern und setzen Sie sich zur Wehr", rät Barbara Steinhöfel von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Immer wieder folgt auf vermeintlich harmlose Anmeldungen bei verschiedenen Internetseiten eine bösen Überraschung: Dubiose Anbieter schicken kurze Zeit später Rechnungen und behaupten, es liege ein rechtskräftiger Vertrag vor. In den meisten Fällen ist aber überhaupt kein gültiger Vertrag zustande gekommen. Dennoch lassen unseriöse Anbieter nichts unversucht, um Betroffene zur Zahlung zu bewegen.

Die Forderungen werden mit nicht bezahlten Verträgen aus dem Internet begründet. Durch einen Hinweis auf einen möglichen Eintrag bei der Schufa wird zusätzlicher Druck ausgeübt. Von der Verbraucherzentrale Hamburg heißt es dazu: "Strittige Forderungen darf die Schufa gar nicht eintragen. Wer solche Meldungen veranlasst, macht sich schadensersatzpflichtig. Weil die Betreiber das wissen, finden solche Meldungen auch nicht wirklich statt, sondern es wird nur damit gedroht."

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Nach Ablauf des Anmeldetages wird der Test zu einem Zweijahresvertrag über 7 Euro pro Monat: vornamen-heute.com

Betroffene sollten sich weder durch das Mahnschreiben aus München noch durch die Drohung auf einen Schufa-Eintrag beunruhigen lassen. Gegen einen unberechtigten Eintrag kann man sich wehren und auch unberechtigte Forderungen sollte man zurückweisen. Als Hilfestellung bieten die Verbraucherzentrale Musterbriefe an, die in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale erhältlich sind oder im Internet heruntergeladen werden können.

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Bayerischer Rundfunk sucht Opfer der Mahnpraxis der Katja Günther: Wer ist bereit vor die Kamera zu treten? Der Bayerische Rundfunk sucht Personen aus Bayern, die sich durch die Mahnungen der...

Da haben die Redakteure wohl was verwechselt: Üblicherweise handelt es sich um Mahnungen, nicht um Abmahnungen ;)

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