Online-Petition sammelt virtuelle Unterschriften

Digitalkamera: Nutzer-Revolte gegen Videos auf Flickr

Nutzer-Revolte gegen Videos auf Flickr Bereits ein Tag nachdem Yahoo die Einbindung von Videos auf der Foto-Community-Seite Flickr freischaltete, formiert sich der Widerstand der Nutzer. In einer Petition fordern mittlerweile rund 1.800 Flickr-User die Abschaltung der Video-Funktion. Insgesamt hat die Gruppe bereits mehr als 7.500 Mitglieder - Tendenz steigend.

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Seit gestern können registrierte Pro-User, die eine Gebühr von 25 Dollar im Jahr zahlen, Videos hochladen und der Flickr-Gemeinde zugänglich machen. Diese dürfen allerdings eine maximale Länge von 90 Sekunden nicht überschreiten. Auch bei der Größe gibt es eine Einschränkung: Bewegtbilder dürfen nicht größer als 150 Megabyte sein.

Mit diesen Beschränkungen wollte Flickr-Eigner Yahoo offenbar verhindern, dass das Foto-Portal zu einer Konkurrenz zu Youtube verkommt. Dort gab es in der Vergangenheit öfters Probleme mit urheberrechtlich geschütztem Material. Außerdem befürchten die Anhänger der Diskussionsgruppe "no video" eine Verwässerung des Stamm-Clientels der Seite.

"Wir alle wurden Flickr-Mitglieder, weil dies eine Community für Fotografie und Fotografen ist und wir möchten, dass dies so bleibt", heißt es in der Online-Petition. Es gebe bereits andere Seiten im Internet, die Videos akzeptieren, aber nur wenige, die den Fokus auf Fotos legen.

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