Adobe Media Player: Internetfernsehen im Kurztest

Content und Werbung

Das ernüchternde Fazit nach einigen Minuten des Klickens: Hochklassige Inhalte sind Mangelware. Als Höhepunkte warten einige Episoden von CSI:NY, CSI Miami und Jericho. Auch MTV-Eigenproduktionen sind mit an Bord. Von einigen Klassikern der Marke Star Trek oder MacGyver abgesehen hat Adobe aber viel Füllwerk um sich geschart.

Die Qualität der Sendungen ist im Fenstermodus akzeptabel, für Vollbild allerdings nicht ausreichend. Immerhin kann der Adobe Media Player Ihre eigenen Inhalte bis 1080p anzeigen. Negativ: Der Download einzelner Episoden schlug im netzwelt-Test fehl. Bei vielen Folgen erscheint zudem eine Fehlermeldung Playback failed, der Bildschirm blieb hier schwarz.

Adobe Media Player Katalog
Katalog: Inhalte des AMP nach Kategorie und Beliebtheit sortiert.

Zu Beginn jeder Sendung und auch als Unterbrecher zeigt der AMP Werbung an. Die scheint allerdings zentral gesteuert zu sein und bietet die Werbeclips weder passend zum Content noch in der Landessprache des Zuschauers an. Erschreckend: Im laufenden Betrieb genehmigt sich der Adobe Media Player satte 300 Megabyte Arbeitsspeicher.

Hybridmodell und Zukunft

Dank AIR ist der Adobe Media Player aber nicht auf reines Web-Streaming beschränkt: Einmal heruntergeladene Inhalte können Sie sich auch offline zu Gemüte führen - Streaming fällt dann natürlich flach. Sobald Sie wieder online sind, beginnt der AMP selbstständig, noch ausstehende Episoden-Downloads weiter abzuarbeiten. Laut Ashley Still von Adobe soll der AMP nach und nach für weitere Geschäftsmodelle ausgebaut werden. Denkbar seien hier vor allem bezahlte Downloads und Filmverleih.

Adobe Media Player: Optik, Bedienung und Funktionen

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CSI - Nur wenige hochklassige Inhalte wie CSI:NY, CSI Miami oder Jericho lassen sich im AMP entdecken.
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Nur wenige hochklassige Inhalte wie CSI:NY, CSI Miami oder Jericho lassen sich im AMP entdecken.

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Werbung - Vor jeder Episode und zwischendrin teigt der Adobe Media Player Werbung an. So finanziert sich das Projekt und kann die Inhalte kostenfrei anbieten.
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Vor jeder Episode und zwischendrin teigt der Adobe Media Player Werbung an. So finanziert sich das Projekt und kann die Inhalte kostenfrei anbieten.

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Klassiker - Wer von Nostalgie gepackt wird, findet im Adobe Media Player mit Serien wie MacGyver und Star Trek unterhaltsames Filmfutter.
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Wer von Nostalgie gepackt wird, findet im Adobe Media Player mit Serien wie MacGyver und Star Trek unterhaltsames Filmfutter.

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Katalog - Im Adobe Media Player können Sie entweder auf gut Glück im Angebot blättern, oder anhand der Empfehlungen und Kategorien eine Auswahl treffen.
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Im Adobe Media Player können Sie entweder auf gut Glück im Angebot blättern, oder anhand der Empfehlungen und Kategorien eine Auswahl treffen.

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Shows - Laut Adobe stehen derzeit fast 400 verschiedene Shows zum Anscheun und teilweise auch Download bereit.
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Laut Adobe stehen derzeit fast 400 verschiedene Shows zum Anscheun und teilweise auch Download bereit.

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Fehler - Leider funktionierte im netzwelt-Test nicht alles glatt, der AMP spuckte oft Fehlermeldungen aus. Viele Episoden konnten nicht gestartet werden, auch die Downloads vermeintlich herunterladbarer Folgen brachen stets ab.
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Leider funktionierte im netzwelt-Test nicht alles glatt, der AMP spuckte oft Fehlermeldungen aus. Viele Episoden konnten nicht gestartet werden, auch die Downloads vermeintlich herunterladbarer Folgen brachen stets ab.


Fazit: Noch ein Fisch im IPTV-Teich

Egal in welche Ecke man den Adobe Media Player einsortieren möchte, er sieht sich harter Konkurrenz gegenüber: Bei den hochklassigen Serien hat das Online-Portal Hulu die Nase vorn, als IPTV-Client überzeugt Joost sowohl vom Inhalt als auch von der Bedienung mehr.

Klarer Vorteil: Im Gegensatz zu anderen Projekten scheint Adobe auf eine IP-Sperre zu verzichten und die Inhalte weltweit uneingeschränkt anzubieten. Trotz der Konkurrenz hat sich Adobe für eine eigene Lösung entschieden und könnte sogar Erfolg haben - dazu müsste allerdings der Vorteil der eigenen AIR-Technologie weiter ausgebaut werden, auch verlockenderer Content wäre ein absolutes Muss.

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