Geräte von Braun, Parrot, Hama und Toshiba unter der Lupe
Im Vergleich: Vier digitale Bilderrahmen
Jan Johannsen
Die Qualität der Bilddarstellung ist befriedigend. Allerdings stellt der Digiframe Bilddateien, die kleiner sind als seine Auflösung von 480 x 234 Pixeln, verzerrt dar. Bilder mit einer höheren Auflösung verkleinert er, passt sie jedoch nicht genau ein. Sie lassen sich mit der Fernbedienung hin und her bewegen. In der Diaschau stehen verschiedene Wiedergabeeffekte zur Auswahl.
Mit der Fernbedienung kann man über das Menü einzelne Fotos direkt anwählen. Die Steuerung ist ebenfalls über die Tasten auf der Rückseite des Rahmens möglich. Die Menüführung könnte übersichtlicher gestaltet sein. So würde man leichter und schneller zur gewünschten Datei gelangen. Warum die Fernbedienung auch über Tasten zur Lautstärkenregelung besitzt bleibt rätselhaft - der Digiframe kann weder Musik- noch Filmdateien abspielen.

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Rückansicht des Braun Digiframe 7007
(Klick vergrößert.)
Der Hersteller wirbt damit, dass der Digiframe Bilder im JPEG-Format mit einer Auflösung von bis zu zwölf Megapixeln anzeigen könne. Von dieser Werbung sollte man sich aber nicht dazu verleiten lassen, diese Fotos auf den internen Speicher zu kopieren. Dieser ist dann schnell voll und eigentlich wären bei der Auflösung von 480 x 234 Pixeln (etwa 0,1 Megapixel) auch Fotos mit nur einem Megapixel noch überdimensioniert.
Toshiba TekBright Photo Frame PA3615
Der nächste digitale Bilderrahmen in unserem Vergleich ist der Toshiba TekBright mit einem ebenfalls sieben Zoll großem Display. Mit 720 x 480 Pixeln verfügt er über eine höhere Auflösung als der Digiframe von Braun. Diese macht sich deutlich in der Qualität der Bilddarstellung bemerkbar, an der es generell nicht viel auszusetzen gibt. Fotos mit weniger Pixeln behalten ihre Größe, zu große Fotos werden passgenau verkleinert.

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An der Rückseite des Toshiba TekBright sitzt ein starrer Stützfuß.
(Klick vergrößert.)
Der TekBright liest alle geläufigen Speicherkartenformate aus. Allerdings sitzen die Slots recht ungünstig, sodass größere Finger Probleme haben, die Speicherkarten wieder heraus zu ziehen. Per USB-Kabel kann man den TekBright auch direkt an den Computer anschließen. Allerdings hat Toshiba einen nur 16 Megabyte kleinen internen Speicher eingebaut, der höchstens für eine Handvoll Fotos ausreicht.
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