Gerüchte um USA-Fokus sind laut Joosts CEO Volpi falsch
Internetfernsehen: Joost bleibt in Deutschland verfügbar
Joost wird sich auch weiterhin für den deutschen Markt interessieren, Gerüchte um eine reine US-Konzentration sind falsch. Das bekräftigte Joost-CEO Mike Volpi. Grund für die Vermutung waren Berichte, dass das IPTV-Projekt sein Geschäftsmodell umstrukturieren wolle.
In einem interview stellte Volpi klar, dass Joost sich auf die Kernmärkte USA, Westeuropa, China und weitere asiatische Gebiete konzentrieren wolle. Grund sei, dass hier Online-Werbung bereits einen ausgereiften Stand erreicht habe, der für Joost nötig sei.
Auch der Joost-Launch vor zwei Wochen in China sowie neue Deals mit skandinavischen Content-Partnern zeigten laut Volpi deutlich, dass der reine USA-Fokus eine Falschmeldung sei. Grund der Gerüchte: Es wurde bekannt, dass Joost massive Einsparungen vornehmen will. Dem stimmte Volpi in Teilen zu, allerdings werde es sich vorrangig um Umstrukturierungen des Konzerns handeln und nicht um Entlassungen.
Joost
Auch Instant Messenger und Mail-Accounts sollen sich in Joost einbetten lassen.
Neben der normalen Steuerung können auch Senderinformationen aufgerufen werden.
Durch starke Konkurrenz im IPTV-Segment beispielsweise durch Hulu muss sich das Projekt entwickeln, um erfolgreich zu bleiben. Live-Inhalte und eine kommende Browser-Version von Joost sind erste Ansätze. Mehr zum IPTV-Client Joost erfahren Sie in einem netzwelt-Test.
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