Welcher Fotodienst entwickelt Urlaubsbilder am besten?
Entwicklungshelfer: Elf Bilderdienste im Test
Die Ferienzeit und damit die Zeit der Urlaubsfotos rückt immer näher. Damit Sie wissen, welchem Bilderdienst Sie online Ihre Bilder von romantischen Sonnenuntergängen, traumhaften Stränden und pulsierenden Metropolen anvertrauen können, hat netzwelt elf Entwicklungsdienste unter die Lupe genommen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Auswählen und Abgeben
- 2So kommen die Bilder zu unseren Testkandidaten (Stand: Juni 2008)
- 3Bearbeiten und Bestellen
- 4Bezahlen und Empfangen
- 5Übersicht über die Preise unserer Testkandidaten (Stand: Juni 2008)
- 6Betrachten und Freuen
- 7Fazit
- 8Diesen Komfort bieten unsere Testkandidaten (Stand: Juni 2008)
Auswählen und Abgeben
Egal mit welcher Digitalkamera die Fotos im Urlaub gemacht wurden einige Bilder sind es immer Wert, nicht auf dem Rechner zu verschwinden, sondern entwickelt zu werden. Egal ob für das Fotoalbum, einen Rahmen oder nur um sie in der Hand halten zu können.
Der erste und schwerste Schritt zu entwickelten Fotos ist die Auswahl. Welche Fotos sind es Wert nicht nur digital zu existieren? Feste Regeln gibt es nicht. Sie müssen natürlich selbst entscheiden, welche Fotos Ihnen gefallen. Um nicht den Überblick zu verlieren bieten sich Fotoverwaltungsprogramme wie XnView, IrfanView oder der FastStone Image Viewer an.
Bilderdienste im Test
Der Siemensstern liefert Anhaltspunkte für den Detailreichtum eines Bildes.
Es gibt verschiedene Wege, auf denen die Bilddateien zum Online-Entwickler gelangen können. Der einfachste führt über das Internet. Alle von uns getesteten Dienste bieten einen direkten Upload der Fotos an. Teilweise vereinfachen sie ihn noch durch einen so genannten Komfort-Upload, der meist Java voraussetzt. Der zweite Weg führt über die Software, die alle Anbieter zum kostenlosen Herunterladen bereitstellen.
Bei fast allen dieser Programme kann man nicht nur die Fotos vor dem Hochladen in Ruhe bearbeiten und beschneiden (zu den verschiedenen Bildgrößen siehe unten), sondern sie wahlweise auch auf CD brennen. Bei zwei der vier Anbieter, denen man keine Datenträger zuschicken kann, besteht aber die Möglichkeit die gebrannte CD in einer Filiale abzugeben (Schlecker, Photodose). Nur Snapfisch und Kodak bestehen auf eine reine Online-Übertragung der Daten. Kodak bietet als einziger Anbieter die Möglichkeit, Bilder auch direkt von einem Fotohandy hochzuladen.
Damit sind diese beiden Dienste nur für Inhaber von DSL-Anschlüssen geeignet. Vor allem bei größeren Bestellmengen kann das Hochladen der Daten per ISDN oder Modem sehr lange dauern. Inhabern einer solchen vergleichsweise langsamen Internetanbindung ist von einer Online-Übertragung der Daten abzuraten. Sie sollten lieber einen Datenträger einsenden oder abgeben, als stundenlang Daten zu übertragen. Einige Anbieter verschicken auf Anfrage auch Versandtaschen für gebrannte CDs oder Speicherkarten.

Sagen Sie Ihre Meinung!