Das günstigste Walkman-Handy im netzwelt-Test
Klappenklänge: Sony Ericsson W380 im Test
Michael Knott
Die Walkman-Funktionen sind durchdacht und stehen klassischen MP3-Playern kaum nach. So stehen beispielsweise im Menü vier bereits voreingestellte Equalizer-Presets zur Verfügung. Außerdem lassen sich mehrere Wiedergabelisten direkt vom Telefon aus erstellen und speichern. Mittels Software übertragene Musik ordnet das W380 in die üblichen Rubriken wie "Interpreten", "Alben" und "Lieder" ein.
Um in den Musikgenuss des W380 zu kommen, wird das mitgelieferte Headset zwingend benötigt, da das Handy mit einem propritären Anschluss ausgestattet ist. Wer die eigenen Ohrstöpsel verwenden möchte, kann den oberen Teil dieser Garnitur einfach abziehen und passende Kopfhörer mit 3,5-Millimeter-Anschluss einstöpseln. Da Mikrofon und die Taste zur Rufannahme im unteren Teil angebracht sind, funktionieren die Headset-Funktionen auch mit jedem beliebigen Kopfhörer.
Ohren auf: Der Hörtest
Musikdateien mit den Endungen AAC und MP3 kommen wahlweise über die mitgelieferte Sony-Software oder via Drag-and-Drop aus dem Explorer auf das Mobiltelefon. Beim direkten Übertragen von Musikdateien erkennt der Rechner den eingelegten Memorystick als externes Laufwerk.

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Walkman-Modus: Das Sony Ericsson steht einem klassischen MP3-Player in kaum einem Punkt nach.
Der Sound den das W380 über das mitgelieferte Headset liefert entspricht den Erwartungen eines Musik-Handys. Zwar fehlen ihm Möglichkeiten zur weiteren Feinjustierung des Klangs; die allermeisten Käufer werden aber mit Sicherheit mit der gebotenen Klangleistung zufrieden sein.
Mit eingeschaltetem Bass-Boost stark tiefenbetont, vermissen Klassik- und Pop-Hörer eher Prägnanz bei der Abbildung der Höhen. Hier ist die Equalizer-Einstellung "Höhen anheben" nicht empfehlenswert. Als störend empfanden wir beim Hörtest die abgehackte Abstufung der Lautstärkenregelung. Das Lautstärke-Level lässt sich nur in großen und deutlich hörbaren Schritten verändern.
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