Bildungslaptop als Konkurrenz zu EeePC und OLPC
Classmate PC: Intel stellt zweite Generation vor
Auf seinem Entwicklerforum in Schanghai hat Intel die zweite Generation seines robusten und günstigen Bildungslaptops Classmate PC vorgestellt. Netbook soll der OLPC-Konkurrent heißen. Die Änderungen zum Vorgänger sind indes minimal.
Zur Auswahl stehen im Vergleich zum Vorgänger größere Festplatten. Neben einer Flash-Platte mit vier Gigabyte Kapazität steht auch eine herkömmliche Festplatte mit 30 Gigabyte zur Verfügung. Ebenso ein Display mit neun Zoll, aber immer noch nur 800 x 400 Pixeln Auflösung. Neu ist, dass der Classmate PC Mesh-Netzwerke bauen kann. Fehlt ihm die direkte Anbindung zu einem Access Point, dann können andere Classmate PCs als Relais-Station dienen. Optional gibt es eine Webcam mit 0,3 Megapixeln.

Die zweite Generation des Classmate PC.
Der Classmate ist im Vergleich zur ersten Generation um wenige Millimeter geschrumpft und es stehen jetzt zwei verschiedene Akkus mit unterschiedlichen Laufzeiten zur Auswahl. Identisch mit dem Vorgänger sind der Intel-Mobile-Prozessor mit 900 Megahertz und die Wahl zwischen 256 oder 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Als Betriebssystem stehen nach wie vor Windows XP und Linux zur Verfügung.
War der Classmate PC anfangs als Konkurrenz zum 100-Dollar-Laptop des One-Laptop-Per-Child-Projekts gedacht, nimmt Intel nach dem Erfolg des EeePC auch den Markt für günstige Mini-Notebooks ins Visier. Eine Markteinführung in Europa ist angekündigt, ein Termin steht noch nicht fest.
Intel Classmate PC 2nd Generation
Grauer Classmate mit 9-Zoll-Display, blauber Classmate mit 7-Zoll-Display.
