Flughafen und Jeans-Hersteller setzen auf Ganzkörper-Scan
Durchleuchtet: Radar findet Waffen und perfekte Jeans
Internet & Netzwelt
Anstatt sich am Flughafen beim Check-In von Sicherheitsbeamten abtasten zu lassen, haben die Fluggäste am Phoenix Sky Harbor eine Alternative: einen Ganzkörper-Radar. Der wurde ursprünglich von einem Team des Pacific Northwest National Laboratory entwickelt und soll Terroristen entlarven.
Die kleine Kabine nutzt Radiowellen, um den Körper der Passagiere abzutasten. Während die Fluggäste still mit hochgehobenen Händen in der Maschine stehen, senden zwei rotierende Streben mit Antennen Radiowellen aus. Die prallen vom Körper ab und gehen zurück an einen Empfänger.

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Die Längsbalken mit Antennen rotieren um den Körper und senden und empfangen Radiowellen.
Die Rotation um den Körper dauert etwa 15 Sekunden und entlarvt zuverlässig Materialien wie Metall, Plastik und Flüssigkeiten, die sich zwischen der Haut und dem Receiver befinden. Diese Gegenstände sind auf Bildern zu erkennen, die die Kabine an einen Nebenraum sendet. Dort sitzt ein Sicherheitsbeamter und überwacht den Vorgang.
Radar statt Maßband für die perfekte Jeans
Die Entwickler haben aber nicht nur Flughäfen als Kunden, sondern auch einen Jeans-Hersteller. Das Unternehmen namens Intellifit setzt die Kabinen in ganz US-Amerika in Geschäften ein, um für die Kunden die perfekt sitzende Jeans zu entwerfen. Da die Maschine ein exaktes 3D-Modell des Körpers erstellt, erübrigt sich jedes Maßband.

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Intellifit setzt die Kabine zur Herstellung maßgeschneiderter Kleidung ein.
Kunden wählen nach dem Körper-Scan eine Passform, den Stoff und die Taschen für die neue Jeans aus und dürfen etwa drei Wochen später die maßgeschneiderte Hose in den Händen halten.
Jetzt sind Sie dran.
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