Im Test: Sony Ericsson W380 gegen Samsung F330
Der Zwischenstand: Ausgeglichen
Diese Möglichkeit sollten Käufer auf jeden Fall nutzen, besonders die Stöpsel von Samsung klingen dumpf. Mit hochwertigeren Kopfhörern verbessert sich die Klangqualität deutlich und die Musik schallt klar aus den Hörkapseln.
Viel Bass dürfen Nutzer bei beiden Geräten allerdings nicht erwarten, das ist das ewige Leid mit Musik-Handys. Sony Ericsson stellt zwar als Equalizer-Preset MegaBass zur Auswahl, die Einstellung sorgt aber mehr für dumpferen Klang als Bass in den Ohren. Samsung verzichtet gänzlich auf eine Bass-betonte Auswahlmöglichkeit, bietet dafür Equalizer für verschiedene Musikstile wie Rock oder Klassik.
Kurzum: Beide Handys können sich als Musik-Handy behaupten und der Klang mit hochwertigen Kopfhörern ist gut. Manuell einstellbare Equalizer lassen beide Modelle vermissen, doch mit den vorgefertigten ist immerhin eine grobe Justierung möglich.
In der Qualität ihrer Player liegen die Handys gleichauf.
Das Zünglein an der Waage: Sonstige Ausstattung
Was Handy heißt und nicht MP3-Player, muss mehr zu bieten haben als Musik. Betrachtet man die Ausstattungslisten des F330 und des W380 hebt sich das Samsung-Handy positiv ab. Anders als der Konkurrent von Sony Ericsson funkt der Slider nicht mit EDGE-Geschwindigkeit, sondern surft mit HSDPA im Netz.
Das F330 unterstützt außerdem mehr Bluetooth-Profile - darunter Stereo-Bluetooth für drahtlose Headsets und Sim-Access. Letzteres ermöglicht den direkten Zugriff eines im Auto fest installierten Mobiltelefones auf die im Handy eingelegte SIM-Karte.
Mehr bietet das F330 auch bei der Kamera: Wichtige Momente fängt das Samsung-Handy mit maximal zwei Megapixeln ein. Sony Ericsson hat dem W380 dagegen nur eine 1,3-Megapixel-Kamera spendiert.
Sony Ericsson W380i
Das Sony Ericsson W380i ist in verschiedenen Farben erhältlich. Das Gerät verfügt über Edge, GPRS und GSM und punktet zudem durch den MP3-Player. Die Kamera hat eine Auflösung von 1,3 Megapixeln und ein 4-facher Digitalzoom ist ebenfalls vorhanden. Die Betriebsdauer beträgt bei Gesprächen bis zu 7 Stunden, auf Stand-by sogar 300 Stunden.


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