Zum kleinen Schwarzen: Samsung L100 im Test
Zum kleinen Schwarzen: Samsung L100 im Test
Einpacken
Die Kraft des Blitzes der L100 lässt zu wünschen übrig. Im netzwelt-Teststudio konnte er nicht einmal auf einen Meter Entfernung das Testbild komplett ausleuchten. Dafür hat die Kamera Samsungs Fast-ASR-Technik an Bord. Dieser digitale Bildstabilisator nimmt zwei Fotos mit identischen ISO- und Blendenwerten auf. Eine unterbelichtete für die Schärfeinformationen und eine verwackelte, korrekt belichtete für die Farbinformationen. Aus den Informationen dieser beiden Aufnahmen errechnet die Software das optimale Bild.
Bei einer Auflösung von acht Megapixeln braucht die Kamera lange für die Bildverarbeitung. Ungeduldigen Fotografen wird die Zeit zu lang sein, bis sie das nächste Bild machen können. Abhilfe bietet die Serienbildfunktion, die auch Fotos mit acht Megapixeln macht. Allerdings steht ihr der Blitz nicht zur Verfügung.
Fotografen, die ihre Kamera nicht nur für Fotos benutzen, sondern auch gerne kurze Videos drehen, finden in der L100 keinen passenden Begleiter. Zwar bietet sie Videos im AVI-Format mit einer maximalen Auflösung von 640 x 480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde, aber die Tonaufzeichnung unterbricht, sobald der Zoom der Kamera betätigt wird. Das Ergebnis ist nicht schön anzuhören. Die Videofunktion ist nur etwas für Regisseure, die ihre Aufnahmen komplett nachvertonen.
Die Samsung L100 ist seit März im Handel. Samsung empfiehlt einen Verkaufspreis von 199 Euro, doch in Online-Shops ist die Kamera ab 129 Euro zu bekommen. Als Farben stehen Silber, Schwarz, Hellblau, Pink und Rot zur Auswahl.
Samsung L100
Lieferumfang der Samsung L100: Kamera, Akku, Ladegerät, Trageriemen, USB-Kabel, Audio/Video-Kabel, Handbuch, Software auf CD-Rom.
Rückseite der Samsung L100 mit 2,5-Zoll-Display und vertikaler Zoomwippe.

Sagen Sie Ihre Meinung!