Apple in Verhandlungen mit deutschen Prepaid-Anbietern
iPhone: Nächste Generation mit günstigem Prepaid (Update)
Apple steuert gegen den bisher verfolgten Kurs, das iPhone mit Vertragsbindung und drei festgelegten Tarifen zu vertreiben. Die nächste Generation des Apple iPhones wird in Deutschland nicht mehr mit Exklusiv-Vertrag von T-Mobile vertrieben.

Apple steht derzeit in Verhandlungen mit Prepaid-Anbietern, darunter der Telekommunikationsanbieter Congstar mit Sitz in Köln. Das iPhone soll durch die Kooperation einem größeren Kundenkreis zugänglich gemacht werden als bisher. Nicht mehr nur Kunden, die sich zwei Jahre binden wollen, sollen das Kult-Handy erwerben können.
Die große Neuerung ist daher das Preismodell: Statt festgelegter monatlicher Gebühren für Freiminuten, Inklusiv-SMS und Datenflatrate wie im Vertrag mit T-Mobile zahlen iPhone-Besitzer lediglich das, was sie tatsächlich vertelefonieren.
Allerdings steigt dadurch die einmalige Zuzahlung für das Apple-Handy. Mit etwa 800 statt wie bisher 400 Euro müssen Interessierte rechnen. Verglichen mit dem Preis im Einzelverkauf von 999 Euro, dem T-Mobile aufgrund einer einstweiligen Verfügung im vergangenen November nachkommen musste, ist dieser Betrag zumindest angemessener. Wann deutsche Kunden mit dem neuen Prepaid-iPhone rechnen dürfen, steht bisher allerdings nicht fest.
Experten rechnen jedoch innerhalb der nächsten sechs Monate mit einem 3G-iPhone, das statt mit dem langsameren EDGE-Standard mit UMTS und HSDPA durchs Datennetz surft. Zumindest ist das die Meinung des Analysten Richard Gartner von der Citigroup. "Wir glauben, dass gerade in Europa, wo 3G-Netze fast flächendeckend vorhanden sind, das iPhone mächtig Gegenwind ertragen muss", so Gartner.
Update vom 2. April
Bei dieser News handelt es sich um einen Aprilscherz. Einen guten Restmonat wünscht das netzwelt-Team.
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- Congstar
