Schreibtischtäter im Test: Shuttle XPC P2 3500G
Innerhalb
Die Front bietet hinter der obersten Klappe einen DVD-Brenner, darunter ist ein Kartenleser für die gängigen Formate eingebaut. Ganz unten befindet sich ein Fingerabdruck-Scanner, ein weiterer USB-Port, Line-In/-Out und ein vierpoliger FireWire-Anschluss. Per Speedlink-Taste kann einer der USB-Anschlüsse genutzt werden, um den XPC direkt mit einem anderen Computer zu verbinden.
Auf dem Mainboard mit Sockel 775 und Intels P35 Express Chipsatz arbeitet ein Core 2 Quad Q6600 mit je 2,4 Gigahertz Taktung. Vier Gigabyte DDR2-RAM mit 800 Megahertz stecken in Form von zwei Riegeln darauf. Das System ist laut Shuttle bereits kompatibel zur 45nm-Technologie, North- und Southbridge sind mit einem eigenen Kühlkörper verkleidet.
Im Gehäuse selbst geht es recht luftig zu: Der Prozessor und seine Kühlrippen werden von einem neun und einem sieben Zentimeter durchmessenden Lüfter mit Frischluft versorgt, ein weiterer Neuner kümmert sich um das Netzteil und zwei Fünf-Zentimeter-Fans drehen sich zusätzlich an der Rückwand.
Außen kompakt, innen vierkernig: Shuttle XPC P2 3500G.
Am PCI-Express-Port werkelt eine ATI Radeon HD 3870 mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Die SATA-Festplatte von Samsung fasst bis zu 750 Gigabyte an Daten bei 7.200 Umdrehungen pro Minute und 32 Megabyte internem Cache. Der XPC wird standardmäßig mit Windows Vista Home Premium ausgestattet.
Halbwertszeit
Ein mögliches Problem für Gamer könnte die mangelnde Aufrüstbarkeit eines XPC sein. Ein Blick ins Innere zeigt: Zwei RAM-Slots sind noch frei, ebenso ein IDE-Controller für die beiden freien Einbaufächer mit 5,25 und 3,5 Zoll. Der eigentlich freie PCI-Steckplatz wird von der überdimensionierten ATI-Grafikkarte beansprucht.

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