Aktuelle Backup-Software im Test

Live-Backups unter Windows

Dieser schützt Images nicht nur per Kennwort, sondern verschlüsselt sie optional per AES-Algorithmus, der in Stärken von 128, 192 und 256 Bit bereitsteht. Zum Funktionsumfang gehört auch eine Benachrichtigungsfunktion, die über fertig gestellte Sicherungen per Pop-up oder E-Mail informiert. Perfect Image 11 bietet für Archive lediglich einen Passwortschutz.

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Backups lassen sich mit beiden Programmen problemlos im laufenden Betrieb erstellen. Die True-Image-CD ist zudem bootfähig und startet einen GUI-gesteuerten Backup-Assistenten. Zwar erstellt auch Perfect Image 11 eine Boot-CD. Allerdings beschränken sich deren Funktionen darauf, bereits erstellte Images wiederherzustellen. Dafür punktet Perfect Image 11 mit einem versteckten Laufwerk, welches das Fehlen einer kompletten Boot-CD wenigstens teilweise wieder wettmachen kann.

Dabei verkleinert das Tool eine beliebige Partition und legt Backups auf dem freigewordenen Speicherplatz ab. Die Größe des Laufwerks lässt sich nachträglich ändern und der Festplatten-Bereich auch jederzeit wieder löschen. Alternativ schreibt sich Perfect Image 11 mit einem entsprechenden Hinweistext in den Bootsektor des Laufwerks. Drückt der Anwender die F1-Taste beim Systemstart, lädt der Testkandidat seine Wiederherstellungskonsole direkt vom verstecken Laufwerk.

In Sachen Backup-Geschwindigkeit nehmen sich beide Programme nicht viel. Auf dem Windows-XP-Testsystem sichert True Image 11 die 14,6 Gigabyte große Bootpartition im Live-Modus innerhalb von rund sieben Minuten. Perfect Image 11 benötigt für die gleiche Aufgabe etwa 50 Sekunden länger.

Fazit: True Image 11 liegt vorne

True Image 11 und Perfect Image 11 bieten Rundum-Schutz für Dateien, Ordner und ganze Partitionen oder Festplatten. Insbesondere Backup-Muffel werden sich über die praktischen Automatik-Funktionen freuen, die Daten regelmäßig und automatisch sichern. Die einfache Bedienung beider Testkandidaten sorgt dafür, dass sich auch Einsteiger schnell zurechtfinden. Dazu tragen auch die verständlichen und ausführlichen Handbücher bei.

Insgesamt schneidet True Image 11 aufgrund umfangreicherer Features jedoch etwas besser als sein Konkurrent ab. Hier macht besonders der Backup-Assistent eine bessere Figur, der alle Imaging-Funktionen in einem Modul bündelt. Perfect Image 11 benötigt dafür zwei verschiedene Programme. True Image 11 kommt zudem als vollwertige Boot-CD und lässt sich dadurch flexibler einsetzen. Auch der kleine, aber dennoch spürbare Geschwindigkeitsvorteil bei Backups spricht für das Programm.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Ich selbst habe True Image benutzt und es ist zu 99% sehr gut, aber was das Tool extrem schlecht macht ist ein kleiner Fehler: Bei dem ausschließen von Dateien und Verzeichnissen werden die Verzeichnisse unter KEINER...

Images erstellen oder Festplatten clonen? Da habe ich die besten Erfahrungen mit DATAPOWER gemacht. Sogar von alten HDD < 12GB auf die modernen UDMA 133 und SATA Systeme auch via USB 2.0 war kein...

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