Aktuelle Backup-Software im Test
Kompatibel zu gängigen Windows- und Linux-Filesystemen
Bei Perfect Image 11 braucht es dazu zwei Komponenten: einmal das Hauptprogramm, das für Laufwerksbackups zuständig ist. Files und Verzeichnisse sichert dagegen ein separates Tool namens Autosave, das sich mit einem Symbol in der Taskleiste verankert. Praktisch ist es aber zweifellos: Alle Files lassen sich auch per Drag-and-Drop ins Auswahlmenü von Autosave ziehen.
Die Software arbeitet zudem mit niedriger Prioritätsstufe und verrichtet ihre Dienste daher fast unbemerkt vom Anwender. Allerdings sichert Autosave angegebene Dateien kontinuierlich ab, ohne dass Anwender das Zeitintervall variieren können. Sämtliche Daten landen unverschlüsselt und unkomprimiert im Backup-Ordner. True Image fertigt hier grundsätzlich Image-Dateien ab. Beide Testkandidaten kommen jedoch mit einem Platzspar-Modus und können ausgewählte Dateien und Formate von der Sicherung ausschließen.
Beide Imaging-Tools fertigen bitgenaue Kopien von Partitionen an, beherrschen inkrementelle Backups und speichern den Master Boot Record. Alle Sicherheitskopien landen auf CD, DVD, lokalen Laufwerken oder externen Wechseldatenträgern beziehungsweise Netzwerk-Speichern. Um das Image möglichst klein zu halten, klammern die Programme optional die Systemdateien aus. Unterstützt werden jeweils die Windows-Filesysteme FAT16, FAT32 und NTFS. Beide Programme kommen aber auch mit Linux-Partitionen vom Typ Ext2, Ext3 und ReiserFS zurecht.
Beide Programme stellen umfangreiche Backup-Features wie eine bitgenaue 1:1-Kopie von Partitionen, aufteilbare Archive sowie einen einstellbaren Komprimierungsgrad ab. Im Test überzeugt besonders der Sicherungsassistent von True Image 11 durch zahlreiche Optionen.



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