Microsoft muss sich wegen Sammelklage vor Gericht verantworten

Home Basic: Echte Vista-Version oder nicht?

Ist Windows Vista Home Basic eine echte Vista-Version? Diese Frage muss ein Gericht in Seattle aufgrund einer Sammelklage gegen Microsoft klären. Wie die amerikanische Tageszeitung Seattle Post Intelligencer berichtet, haben die Anwälte der Kläger-Seite Firmen wie Acer, Dell und Intel vorgeladen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Vista-tauglichen Computer gekauft, Home-Basic-Niveau bekommen
  2. 2Darf Microsoft Home Basic als Vista bezeichnen?
  3. 3Hardware-Hersteller und Anbieter sollen Kommunikation offenlegen
  4. 4Vorwürfe: Home Basic als Gefallen für Intel
  5. 5Vista-Logos: Wal-Mart rechnete mit Verwirrung

Vista-tauglichen Computer gekauft, Home-Basic-Niveau bekommen

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Nachdem eine US-Amerikanerin Klage gegen Microsoft eingereicht hatte, ließ Ende Februar ein Bundesbezirksgericht in Seattle eine Sammelklage zu: Die Kläger werfen Microsoft vor, im Vorfeld des Vista-Launches wissentlich PCs mit einem "Windows Vista Capable"-Logo versehen zu haben, obwohl diese Hardware nur "Windows Vista Home Basic" unterstütze. Mit den Logos habe das Unternehmen einen falschen Eindruck über die Fähigkeiten der Computer vermittelt, heißt es.

Die erste Klägerin hatte sich noch vor Erscheinen von Vista einen Computer gekauft, der laut Logo Vista-tauglich war. Später musste sie feststellen, dass der frisch gekaufte Rechner keine Premium-Version unterstützt, sondern lediglich Home Basic. Diese Version ist aber in den Augen der Kundin kein echtes Vista, da etwa die Aero-Glass-Oberfläche fehlt.

vista capable
Hat Microsoft den Käufern falsche Tatsachen vorgespielt?

Gegen die Entscheidung des Gerichts, aus diesem Fall eine Sammelklage zu machen, hat Microsoft bereits Berufung eingelegt. Als Begründung gab Microsoft an, dass die Käufer zum Zeitpunkt des Kaufes mitunter unterschiedliche Informationen über die gekauften Rechner bekommen hätten. Die Anwälte der Gegenseite setzten eine Gemeinsamkeit dagegen: "Jede der beteiligten Person hat nicht das bekommen, wofür sie bezahlt hat."

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