System unterscheidet leichtes Verlangsamen und Vollbremsung

Intelligente Bremsleuchte: Autos geht ein Licht auf

Studenten und Professoren der technischen Universität Virginia haben ein Licht-System für Autos entwickelt, das den Verkehrsteilnehmern genauere Informationen über das Bremsen eines Fahrzeuges geben soll. Der horizontale Lichtbalken unterscheidet zwischen verschieden Bremssituationen und leuchtet dementsprechend unterschiedlich.

bremsleuchten
Die Bremsleuchten lassen erkennen, wie stark ein Auto abbremst.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Abstufung soll Unfälle verhindern
  2. 2Unfall brachte den Geistesblitz
  3. 3Erste Zielgruppe: Gewerbefahrzeuge

Abstufung soll Unfälle verhindern

"Das Problem ist, dass es bei herkömmlichen Bremslichtern nur Ja und Nein gibt, also An und Aus", so John Hennage, ein Mitarbeiter am Virginia College of Engineering. "Der Fahrer dahinter weiß nichts über die Geschwindigkeit, mit der das vordere Auto abbremst. Ein mögliches Signal wären qualmende Reifen." Durch die Fehleinschätzung der Fahrer käme es oft zu Auffahrunfällen.

Die Lösung zu diesem Problem sehen Universität und Sponsoren in einem intelligenten Bremslicht-System, das zwischen Verlangsamen des Autos und plötzlichem Stoppen unterscheidet. Am 27. bis zum 29. März stellen sie ihre Entwicklung auf einer Trucking-Messe in Louisville vor.

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Unfall brachte den Geistesblitz

Die Idee für die alternativen Bremsleuchten kam bereits im Jahr 2000 von dem Vater einer Studentin an der Universität. Der war in einen Unfall verwickelt, bei dem mehrere Autos ineinanderfuhren. Einer der Beteiligten wiederholte am Unfallort immer wieder, dass er nicht habe sehen können, wie schnell das Auto vor ihm bremse. Daraus entwickelte sich das erste Konzept.

Die Entwicklung übernahm der Universitäts-Professor Mehdi Ahmadian mit seinen Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern. In Zusammanarbeit haben sie eine horizontale Anzeige entwickelt, die anders als herkömmliche Bremslichter eine Abstufung hat.

Die LED in der Mitte der Anzeige leuchten orange, wenn der Fahrer moderat abbremt. Wenn sich die Geschwindigkeit stärker verringert, gehen an den Seiten zusätzlich dazu rote LED an. Bei einer Vollbremsung strahlen alle LED rot und warnen so die anderen Verkehrsteilnehmer.

Erste Zielgruppe: Gewerbefahrzeuge

Problematisch für den Einsatz auf dem Massenmarkt ist allerdings der hohe Produktionspreis der Anzeigen samt Schaltung von 50 Dollar pro Stück. Daher zielt die Entwicklung derzeit weniger auf Privatautos, sondern mehr auf Gewerbe-Fahrzeuge ab. Die seien den privat genutzten Wagen, was die LED-Beleuchtung angehe, um zehn bis 15 Jahre voraus, so Ahmadian. Daher sei es leichter, die neue Technik dort in das bestehende System zu integrieren. Erst im nächsten Schritt sei eine Massenfertigung denkbar.

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Beiträgeinsgesamt 5 Beiträge

Damit hätten wir es geklärt...:rolleyes:

Man möchte doch die Welt verbessern und die eigene Erfindung ist dazu natürlich besser geeignet als andere bereits erfundene ;)

Zitat: Ich finde das schon sehr nützlich, besonders auf der Autobahn da man nicht immer abschätzen kann wie stark der Vordermann bremst. Mir persönlich würde es ein sichereres...

Ich finde das schon sehr nützlich, besonders auf der Autobahn da man nicht immer abschätzen kann wie stark der Vordermann bremst. Man kennt ja die berühmte Situation wenn ein LKW einen anderen...

Hi! Das ist nicht ganz neu... Es gibt ja schon länger das adaptive Bremslicht,was den "Hintermann" warnt bei einer Vollbremsung. http://de.wikipedia.org/wiki/Adaptives_Bremslicht ...

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