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Schnuckel-Sub im Test: Medion Akoya MD 96652
Doppelkerniges Notebook mit 12,1 Zoll und HDMI für 800 Euro

von Moritz Zielenkewitz Uhr veröffentlicht

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Mit dem Akoya MD 96652 schickt auch Medion ein Subnotebook ins Rennen. Die Eckdaten: 12,1 Zoll, Core 2 Duo und bis zu sechs Stunden Akkulaufzeit. Ob der edle Anstrich nur Fassade ist und sich in den Spezifikationen auch rote Zahlen finden, klärt der netzwelt-Test.

Mit dem Akoya MD 96652 schickt auch Medion ein Subnotebook ins Rennen. Die Eckdaten: 12,1 Zoll, Core 2 Duo und bis zu sechs Stunden Akkulaufzeit. Ob der edle Anstrich nur Fassade ist und sich in den Spezifikationen auch rote Zahlen finden, klärt der netzwelt-Test.

Erster Eindruck: Lackierte Niedlichkeit

Schön sieht das Akoya 96652 aus, wenn es zugeklappt auf dem Tisch liegt: Mit dem 12,1-Zoll-Display wirkt das Subnotebook handlich, auch die 1,95 Kilogramm Gewicht laden zum Tragen ein. Der mit Klavierlack überzogene Deckel sammelt die Fingerabdrücke in Sekundenschnelle. 799 Euro soll das unterdimensionierte Unterwegs-Gadget kosten, also schnell auf die Klappe.

Material und Verarbeitung: Kein Belastungswunder

Mit ein bisschen Gedränge hat Medion eine komplette Tastatur untergebracht. Die überzeugt im Praxistest allerdings nicht: Der Anschlag ist schwammig und das komplette Tastenbrett lässt sich schon bei mittlerer Kraft eindrücken. Das Touchpad passt sich dem Niveau an und reagiert behäbig auf die Fingerzeige.

Medion Akoya MD 96652 im Test

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Im Normalbetrieb überzeugt der Akku mit bis zu sechs Stunden Laufzeit, unter Volllast ist dieser Wert mehr als halbiert.

Bis auf den augenschmeichelnden Deckel dominiert Plastik beim Akoya 96652. Eine transparente Leiste an der Spitze beherbergt Leuchten für WLAN, Festplattentätigkeit und Netzspannung. Auch Line-In und -Out lassen sich hier anschließen. Weiteres Manko: Das DVD-Laufwerk hakt beim Öffnen und Schließen.

Display und Anschlüsse: Vielfältig durchwachsen

Das Öffnen des Laptops gelingt im wahrsten Sinne des Wortes nicht mit links: Durch den hohen Widerstand sind beide Hände erforderlich, um das Akoya aufzuklappen. Dafür bleibt das Display danach in Position. Unpraktisch: Durch den nach hinten herausragenden Akku ist bei einem Öffnungswinkel von etwa 110 Grad Schluss. In der Vertikalen verliert das Bild schnell an Helligkeit und Kontrast, in der Horizontalen hält sich der Qualitätsverlust in Grenzen.

Akoya 96652: 12,1 Zoll und keine zwei Kilogramm Gewicht.

Für einen Zwölf-Zöller ist das MD 99652 gut ausgestattet: Drei USB-Ports, VGA, HDMI und Kartenleser stehen neben den obligatorischen Modem- und Ethernet-Anschlüssen zum Einführungskurs bereit. Im Displayrahmen wirft zudem eine Webcam ihr 1,3 Megapixel scharfes Auge auf den Nutzer. Das Subnotebook funkt mit WLAN bis g-Standard und Bluetooth 2.0.

Leistung und Akku: Büro hui, Spiele pfui

Im Akoya 99652 taktiert ein Intel Core 2 Duo mit 1,66 Gigahertz, flankiert von zwei Gigabyte DDR2-RAM und einer 160 Gigabyte fassenden Festplatte. Die 1.280 mal 800 Pixel des WXGA-Displays werden allerdings nur von Intels Onboard-Chip GMA X3100 befeuert, entsprechend mager fallen Spiele-Performance und 3D-Benchmarks aus.

Der Akku hält zwar bis zu sechs Stunden, ragt aber hinten über.

Ist das 19-Volt-Netzteil abgestöpselt, hält das Akoya MD 96652 bei Büroarbeiten erfreuliche sechs Stunden durch. Unter Volllast geht dem Laptop aber schon nach zweieinhalb Stunden die Puste aus. Medion gibt 24 Monate Garantie und liefert das Akoya mit Windows Vista Home Premium, Nero Burning ROM 7 Essentials und der Security Suite von BullGuard. Eine weiße Kunstledertasche gibt dem Subnotebook einen weiblichen Touch.

Fazit: Klein, aber nicht rundum fein

Das Medion Akoya MD 96652 ist in erster Linie eines: Angenehm klein und leicht. Auch die lange Akku-Laufzeit unterstreicht den mobilen Betrieb als Steckenpferd, Core 2 Duo und 160 Gigabyte Festplatte können sich im 12,1-Zoll-Segment genauso sehen lassen wie die Anschlüsse - auch wenn FireWire hier einen klaren Pluspunkt hätte einheimsen können.

Medion Akoya MD 96652 im Test

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Im Normalbetrieb überzeugt der Akku mit bis zu sechs Stunden Laufzeit, unter Volllast ist dieser Wert mehr als halbiert.

Weniger erfreulich: Die Bildqualität des Displays reißt keine Bäume aus und die Verarbeitung der Tastatur wirkt schlichtweg billig. Dass das Akoya 96652 zum Zocken ungeeignet ist, dürfte angesichts der Größe klar sein, die integrierte Grafik würde hier auch keine Spielfreude aufkommen lassen. Für den Preis von 800 Euro eignet sich das Akoya als Zweit-Laptop für unterwegs. Als Desktop-Ersatz oder Schaltzentrale für multimediale Aufgaben ist es aber fehl am Platz.

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Mit dem Akoya MD 96652 schickt auch Medion ein Subnotebook ins Rennen. Die Eckdaten: 12,1 Zoll, Core 2 Duo und bis zu sechs Stunden Akkulaufzeit. Ob der edle Anstrich nur Fassade ist und sich in den Spezifikationen auch rote Zahlen finden, klärt der netzwelt-Test.

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Mit dem Akoya MD 96652 schickt Medion ein Subnotebook ins Rennen. Ob der edle Anstrich nur Fassade ist und die Spezifikationen auch rote Zahlen offenbaren, klärt der netzwelt-Test.
http://www.netzwelt.de/news/77393-schnuckel-sub-test-medion-akoya-md-96652.html
2008-03-28 18:11:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/gallery/2008/2499/17876.jpg
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