MP3s vom Tauschbörsen-Anbieter
Filesharing: Limewire-Store im Praxistest
Limewire arbeitet seit Jahren an einem eigenen Download-Angebot für Bezahl-Musik. Anfangs wollte der Tauschbörsen-Anbieter dazu mit Weedshare kooperieren - einem Start-Up, das kopiergeschützte Downloads auf Testbasis verkaufte.
Inhaltsverzeichnis
- 1Musik 0.7 im Web 2.0
- 2Tauschen verboten, aber nicht verhindert
- 3Fazit: Kein schlechter Anfang
Weedshare hat jedoch mittlerweile pleite gemacht, und Limewire hat sich stattdessen lieber auf ein hausgemachtes Angebot konzentriert. Musikfans dürfen sich darüber freuen: Limewires neuer Download-Store setzt auf DRM-freie MP3s mit einer Kodierungsrate von 256 kbps.
Allerdings steht Limewire mit einem solchen Angebot längst nicht mehr alleine dar. Von Amazon bis zu eMusic gibt es mittlerweile zahllose Plattformen, die Musik ohne Kopierschutz verkaufen. Wie schlägt sich die Plattform des Tauschbörsen-Anbieters im Vergleich zu den Konkurrenten?
Musik 0.7 im Web 2.0
Limewires Web-Plattform setzt auf die üblichen Web 2.0-Design-Elemente und -Features, um seinen Kunden seine rund 500.000 MP3s schmackhaft zu machen. So kann man beispielsweise durch Listen neuer Alben blättern, ohne umständlich einzelne Seiten nachzuladen.
Limewire-Store im Praxistest
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Bild vergrößern Das Download-Menü vom Limewire-Store. - Bild 2 von 5
Bild vergrößern Der Limewire-Store bietet diverse Optionen, die das Kaufen von Musik erleichtern sollen. - Bild 3 von 5
Bild vergrößern Limewire-Store: Open Information Sharing. - Bild 4 von 5
Bild vergrößern Der Limewire-Store - Noch in der Betaphase, aber bereits in Amerika erreichbar. - Bild 5 von 5
Bild vergrößern Die Preise im Limewire-Store können sich sehen lassen.
Die Homepage des Stores macht allerdings bisher noch einen etwas überladenen Eindruck. Zu allem Überfluss wird im unteren Bildschirmrand pausenlos ein Layer eingeblendet, der Kunden die Bedeutung des Wortes beta erklären will. So etwas ist nicht nur etwas zu bevormundend, sondern schlichtweg auch einfach im Weg.
Limewire setzt für seinen Katalog auf das Angebot zahlreicher Indie-Labels. Majors sucht man bisher vergebens. Das wäre nicht grundsätzlich schlimm, wenn der vorhandene Katalog ein bisschen besser indiziert wäre. Viele Alben sind bisher offenbar noch ganz ohne Erscheinungsdatum im Limewire-Index, sodass sich beispielsweise in der Electronica-Sparte nur ganze zwei "aktuelle" Neuerscheinungen finden, die dann beide auch noch aus dem November des letzten Jahres stammen.
Angenehm ist dagegen, dass Limewire seinem Musikangebot eine persönliche Note gibt. So gibt es individuelle Empfehlungen der einzelnen Store-Mitarbeiter sowie ein eigenes Musik-Blog.






