Was es bringt, welche Versionen es gibt, ob Sie es brauchen
Vista Service Pack 1: Das müssen Sie wissen
Das Service Pack 1 für Windows Vista ist fertig und steht ab dem 18. März offiziell zum Download bereit. Vista-Nutzer erhoffen sich viel vom SP1, netzwelt fasst Voraussetzungen, Vorteile und Probleme zusammen und erklärt die interessantesten Neuerungen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Vista SP1 kommt in Wellen
- 2Vorab-Voraussetzungen
- 3Viel Sammlung, wenig Neues
- 4Geänderte Aktivierung
- 5DirectX, UAC und Drittanbieter
Vista SP1 kommt in Wellen
Nicht jedes Vista Service Pack ist gleich, deshalb veröffentlicht Microsoft die SPs in Wellen. Am 18. März startet Wave 0: Hierbei kommt das Vista Service Pack 1 als Installer für die Hauptsprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Japanisch und Spanisch. Die 32-bit-Version für x86-Systeme liegt bei 442 Megabyte Dateigröße, die 64-bit-Variante ist 741 Megabyte groß.
Zwei Wochen später folgt Wave 1 als großes Paket für alle 36 unterstützten Sprachen. Der Download beansprucht die Leitungen hier mit 553 Megabyte (32-bit) oder 881 Megabyte (64-bit). Bereits einen Monat nach Wave 0, also am 18. April, soll das Service Pack 1 automatisch per Windows Update heruntergeladen und installiert werden. Hier nimmt Vista nur die notwendigen Teile und drückt den Download so auf bis zu 65 Megabyte.
Tipp: Wenn Sie es nicht eilig haben und sowieso die kritischen Updates regelmäßig herunterladen lassen, sollten Sie mit dem Vista Service Pack 1 warten, bis es automatisch installiert wird.
Vorab-Voraussetzungen
Bevor Vista die Installation des Service Pack 1 zulässt, müssen einige Updates auf dem System vorhanden sein: Das BitLocker Laufwerkvorbereitungstool (KB925509) macht die Laufwerke für BitLocker-Verschlüsselung fit. Dazu kommen noch die Updates KB938371 und KB937287, die mehr Stabilität erzeugen und für Installation und Entfernen des SP1 nötig sind. Normalerweise sollten diese Aktualisierungen automatisch installiert werden - Windows Update muss dafür allerdings aktiviert sein.
