Asus EeePC: Die Konkurrenz schläft nicht

Sind für dieses Jahr angekündigt

GeCube Genie PC

Werbung

Auch die Firma GeCube, bisher hauptsächlich als Hersteller von Grafikkarten bekannt, will auf dem Markt mitmischen. Spätestens im April soll der Genie PC in der Junior-Variante für 269 Euro auf den deutschen Markt kommen. Auf der CeBIT 2008 war er schon zu sehen. Zwar lässt sich das Sieben-Zoll-Display mit seiner Auflösung von 800 mal 480 Pixeln abnehmen, aber ansonsten ist der Genie PC schwächer auf der Brust als der EeePC.

Der Genie PC arbeitet auch mit einem Linux-Betriebsystem, aber der Prozessor bringt es nur auf 300 Megahertz, der Arbeitsspeicher nur auf 256 Megabyte und die Festplatte nur auf zwei Gigabyte. Zudem ist der Genie PC nur optional internetfähig. Ein Nachfolgemodell mit Touchscreen ist bereits angekündigt. Dann ließe sich immerhin noch mit dem Gerät arbeiten, wenn das Display abgenommen ist - das geht bisher nicht.

GeniePC von GeCube

Der abnehmbare Monitor des GeniePC von GeCube.

MSI Wind

Micro Star International (MSI) kündigte im Januar einem Konkurrenten für den EeePC an. Auf der CeBIT gab es für Ausgewählte hinter verschlossenen Türen ein Vorführgerät zu sehen. Das Gerät soll dem Tech Connect Magazine zufolge am Ende des zweiten Quartals 2008 auf den Markt kommen. Je nach Ausstattung soll der Wind zwischen 299 und 600 Euro kosten. Zur Wahl stehen unterschiedliche Festplattenkapazitäten und eine Prozessorleistung zwischen einem und 1,6 Gigahertz. Alle Wind-Geräte sind mit Zehn-Zoll-Display, einem Gigabyte Arbeitsspeicher und Linux-Betriebssytem ausgestattet.

Intel Classmate PC

Intels Classmate PC ist ursprünglich als Konkurrenz zum One-Laptop-Per-Child-Projekt geplant gewesen. Beide wollten Schüler in Entwicklungs- und Schwellenländern mit günstigen Laptops ausstatten. Während sich das OLPC-Projekt für eine Spendenkampagne in den Industrieländern entschieden hat, um die Nachfrage nach dem Laptop zu befriedigen, hat sich Intel für den normalen Vertriebsweg entschieden. Gegenüber dem Wall Street Journal kündigte Intel-Sprecherin Agnes Kwan an, dass eine neue Version des Classmate PC demnächst auch in Europa und den USA in den Handel komme.

In Indien bietet die Firma HCL Infosystems seit Januar unter dem Namen Mileap-X eine Classmate-Variante für umgerechnet etwa 220 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer an. In Indonesien vertreiben gleich zwei Firmen, Axioo und Zyrex, seit diesem Monat den Classmate PC unter eigenem Branding. Je nach Betriebssystem (Linux oder Windows XP) kosten die Geräte zwischen 200 und 300 Euro.

Classmate PC von Intel

Der Classmate PC von Intel.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Asus EeePC hier.

Links zum Thema