Steuern, Versandkosten und Garantiebedingungen

Ratgeber: Technikimport aus den USA

Ratgeber: Technikimport aus den USA Der Dollar ist günstig wie nie. Da liegt es nahe, sich Technik günstig aus den USA zu importieren. Doch bevor man sich über ein Schnäppchen freuen kann, gilt es einige Punkte zu beachten. Einfach nur den Dollar-Preis in Euro umzurechnen, reicht nicht aus.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kostenfaktoren
  2. 2Technik aus zwei Welten
  3. 3NTSC vs. PAL
  4. 4Garantie und Support
  5. 5Beispiele
  6. 6Fazit

Bevor es an den Taschenrechner geht, gilt es einen Webshop zu finden, der auch von den USA nach Europa liefert. Grundsätzlich gilt, dass Anbieter, die auch einen eigenen deutschen Shop haben, nicht nach Übersee liefern. Die größten Chancen auf Schnäppchen gibt es bei Internetauktionen. Daphne Rauch von eBay rät, sich die Artikelbeschreibungen genau durchzulesen: "Nicht jeder Verkäufer in den USA ist bereit, nach Europa zu versenden."

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Ist das vermeintliche Schnäppchen gefunden, heißt es einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht überhastet zu bestellen. Experten wie Bernd Roschinzik von der Verbraucherzentrale Berlin machen auf die zusätzlichen Kosten für Versand, Steuern und Zoll aufmerksam.

Kostenfaktoren

Für den Versand aus Übersee fallen je nach Produkt unterschiedlich hohe Versandkosten an. Ein Computerspiel schlägt im Standard-Versand schon mit etwa sieben Euro zu Buche. Ab einer bestimmten Größe ist kein normaler Versand per Post mehr möglich. Dann liefern nur noch teure Speditionen und Kurierdienste. Außerdem ist bei der Bestellung einzuplanen, dass der Standard-Versand bis zu 30 Tage in Anspruch nehmen kann.

Bei US Postal kostet eine Standardpaket bis zwei Pfund Gewicht (ca. 900 Gramm) bei unbestimmter Lieferzeit 16,80 Dollar. Soll die Lieferung innerhalb von ein bis drei Tagen erfolgen, werden schon 50,40 Dollar (Onlinepreis) fällig.

Kommt das Paket an der deutschen Grenze an, wird der Zoll tätig. Er überprüft, ob die bestellte Ware überhaupt eingeführt werden darf. "Verstößt eine Einfuhr zum Beispiel gegen die Vorschriften des Artenschutzes, der Markenpiraterie oder des Waffenrechts, wird die Ware konfisziert," gibt der Zoll Auskunft.

"Sobald die Waren in Deutschland angekommen sind, werden diese durch die Deutsche Post AG oder durch einen Kurier-/Expressdienst dem Zoll zur Zollabfertigung vorgeführt," bekommt man beim Zoll erklärt. Die Zollabfertigung sollte nicht länger als zwei Tage dauern. Fehlen wichtige Angaben oder Unterlagen, bekommt man Bescheid, sich wegen des Pakets bei seiner zuständigen Zolldienststelle zu melden.

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