Kleine Bausteine sollen Informationen anfassbar machen
Siftables: MIT entwickelt Mini-Computer (Video)
Doktoranden des amerikanischen MIT Media Lab haben kleine Mini-Computer entwickelt, die sich miteinander kombinieren lassen. Legt man die Geräte nebeneinander, tauschen sie Informationen aus und verbinden sich zu Gruppen. Jeder Computer zeigt zum Beispiel Bilder an, die man durch das physische Zusammenfügen auch virtuell in eine Gruppe stecken kann.
Statt sich mit der Maus beispielsweise durch ein Foto-Archiv zu klicken, sollen die "Siftables" Menschen die Möglichkeit geben, physisch mit Informationen und Medien zu interagieren. Jeder Mini-Computer zeigt etwa ein Bild an. Indem man physisch die Reihenfolge der Bilder festlegt - durch Anordnen der Siftables - legt man auch virtuell diese Reihenfolge fest.
In einem YouTube-Video zeigen die Entwickler David Merrill und Jeevan Kalanithi, wie die Siftables miteinander agieren.
Mit den Siftables sollen Nutzer mit allen zehn Fingern Informationen sortieren, indem sie die kleinen Geräte durcheinandermischen, in Gruppen ordnen und miteinander kombinieren. Die Siftables reagieren auf seitliches Drehen, Schütteln und erkennen andere Siftables in der Nähe. Die Mini-Computer verfügen über einen 20-Megahertz-AVR-Prozessor, eine OLED-Anzeige, Flash-Speicher und können per Bluetooth miteinander kommunizieren.
Siftables MIT Media Lab
Das Arbeiten mit den Siftables soll sich anfühlen wie das Durchblättern eines Foto- oder Zettel-Stapels.
Sie kleinen Geräte erkennen sich untereinander und kommunizieren miteinander.
In den kleinen Geräten stecken 20-Megahertz-Prozessoren und OLED-Displays.

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