Nach Niederlage gegen Blu-ray
Toshiba: Eine Milliarde Verlust durch HD DVD
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Die Niederlage im HD-Formatkrieg gegen Sonys Blu-ray-Disc kommt Toshiba teuer zu stehen. Weil sich das eigene HD-DVD-Format nicht durchsetzen konnte, rechnet Toshiba im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. März endet, mit einem Verlust von 100 Milliarden Yen (ca. 637 Millionen Euro).
Am 19. Februar 2008 hatte Toshiba offiziell das Ende des HD-DVD-Geschäfts verkündet. Das Konkurrenzformat Blu-ray konnte sich zuvor die Unterstützung eines Großteils der Filmindustrie sichern.
Der japanischen Nachrichtenagentur Nikkei zufolge will Toshiba sämtliche Sonderausgaben im Zusammenhang mit dem Rückzug aus dem HD-DVD-Format im Geschäftsjahr 2007 verbuchen. Alleine für den Um- und Abbau von Fertigungslinien für HD-DVD-Geräte veranschlagt der Konzern etwa 50 Milliarden Yen (ca. 319 Millionen Euro).
Trotz der hohen Verluste im HD-DVD-Geschäft rechnet Toshiba immer noch mit einem operativen Gesamtgewinn von ca. 250 Milliarden Yen (ca. 1,59 Milliarden Euro) im Geschäftsjahr 2007. Im Geschäftsjahr 2006 waren es 258,3 Milliarden Yen. Der prognostizierte Nettogewinn von 180 Milliarden Yen (ca. 1,14 Milliarden Euro) dürfte allerdings in weite Ferne gerückt sein. Neben dem Ausstieg aus dem HD-DVD-Format hat Toshiba mit starker Konkurrenz im Bereich von LCD-Geräten und Flash-Speichern zu kämpfen.
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