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Windows 7: Microsoft im Fadenkreuz der Kartellwächter
Jan Johannsen
US-Kartellwächter haben mit der Überprüfung von Windows 7 begonnen. Das geht aus einem Statusbericht hervor, den Microsoft zusammen mit dem US-Justizministerium, 17 Bundesstaaten und dem District of Columbia erarbeitet hat und in der vergangenen Woche bei einer planmäßigen Anhörung vorlegte. Details über einen Erscheinungstermin von Windows 7 enthält der Bericht nicht.
Die Kartellauflagen, deren Einhaltung überwacht wird, wurden 2002 zwischen der US-Regierung, mehreren Bundesstaaten und Microsoft vereinbart. Für den Staat New York war damals Eliot Spitzer als Generalstaatsanwalt an der Klage gegen Microsoft beteiligt. Spitzer erlangte in den letzten Tagen größere Bekanntheit, weil er infolge eines Sex-Skandals von seinem Amt als Gouverneur des Staates New York zurücktrat.
Änderungen im Endbenutzer-Lizenzvertrag
Das technische Komitee, das die Einhaltung der Auflagen überwacht, befasst sich dem Bericht zufolge mit Windows Vista und dem dazugehörigen Service Pack 1 sowie dem Service Pack 3 für Windows XP. Darüber hinaus werden der Windows Media Player 11 und der Internet Explorer 7 überprüft. Einige der geforderten Änderungen an diesen Programmen habe Microsoft schon vorgenommen und berücksichtige sie auch bei der Entwicklung von Windows 7. Das Komitee habe bereits begonnen, Windows 7 ebenfalls zu überprüfen. Hierfür habe Microsoft ihm eine Version der Software übergeben.
Eine Beschwerde von Phoenix Technologies über die Lizenzierungsbestimmungen von Windows Vista konnte dem Bericht zufolge beigelegt werden. Microsoft hatte bereits im Januar verkündet, Abschnitte in seinem Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA) zu ändern. Ob es sich dabei um eine Reaktion auf die Beschwerde handele, wurde aber nicht mitgeteilt.
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