Schlechte Verpackungen diskriminieren, gute lösen sich auf
Die Verkehrte Netzwelt in: Verpackungen des Grauens
Nachdem zahlreiche Igel in den Eisbechern von McDonald's einen süßen, aber qualvollen Tod sterben mussten, reagierte die Fast-Food-Kette und änderte das Design der Deckelbecher. Die Verkehrte Netzwelt findet, dass sich davon andere Hersteller ruhig mal eine Scheibe abschneiden könnten.

Inhaltsverzeichnis
- 1Fingernagel-Diskriminierung
- 2Umverpackungen
- 3Designer-Verpackungen
- 4Mogelpackungen
Die kleinen Igel, vom süßen Duft angelockt, kletterten einfach in die achtlos vom Fastfood-Freund weggeworfenen Eisbecher, blieben mit ihren Stacheln hinter der Becheröffnung stecken und verendeten schließlich. McDonald's gab dem Druck von Naturschützern schließlich nach und änderte das Design der Verpackungen.
Fingernagel-Diskriminierung
Was dem Igel die Stacheln, sind dem Mensch die Fingernägel. Technik-Spielzeug, neue Kopfhörer etwa, hängen furchtbar gerne in verschweißten Plastik-Verpackungen im Regal. Allein der Anblick der rasiermesserscharfen Kanten der durchsichtigen Verpackung bringt die Hände zum Bluten. Wer dann noch versucht, mit Hilfe der Fingernägel die beiden Hälften der Verpackung voneinander zu trennen, sollte dies stets unter Aufsicht tun. Einer muss garantiert den Notarzt rufen.
Umverpackungen
Allein das Wort ist Gift in den grünen Ohren von Umweltschützern. Eine Umverpackung verpackt quasi noch einmal die eigentliche Verpackung. Das ist in etwa so, als ob man kleine Kinder im Sommer in einen Schneeanzug steckt und zusätzlich noch einen Motorrad-Kombi drüberzieht. Nur um sicher zu gehen, dass sie sich keine Erkältung holen.
Oft genug ist die Umverpackung auch wesentlich schwieriger zu öffnen als die eigentliche Verpackung. Ohne Spezialwerkzeug vom Hersteller, das auf einer extra dafür eingerichteten Internetseite bestellt werden muss, ist da nichts zu machen. Die Adresse zur Seite findet sich selbstverständlich im Inneren des Kartons.
