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11.03.2008
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Neue Anwendung von Nintendo will fit machen

Kurztest: Wii macht Mii fit

Simulationen

Die Motivation will WiiFit durch ein Protokoll und eine Erfolgskontrolle sowie einen persönlichen Trainer anregen. Hierzu muss jeder WiiFit-Spieler beim ersten Mal einen Mii - sein Alter Ego - auswählen. Diesem weist er sein aktuelles Gewicht und seine Körpergröße zu. Daraus berechnet die Wii den Body Mass Index (BMI). Nun kann der Spieler sein Ziel eingeben: Wie viel Gewicht möchte er in welchem Zeitraum "verlieren". Hier warnt übrigens das Programm vor unrealistischen oder gesundheitsschädlichen Vorstellungen.

Nintendo WiiFit: Grundeinstellungen

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Dann folgen einige Übungen, die den Trainingszustand des Mii respektive des Spielers ermitteln. Dieser Ist-Zustand wird im Laufe des Spielens immer mit dem dann aktuellen Zustand verglichen. Bei Fortschritten - also Gewichtsverringerungen oder besserem Fitnesszustand - kann man diesen in einer Grafik ablesen. Je länger man übrigens spielt - also alle Trainingsminuten zusammengenommen - desto mehr Übungen bekommt man freigeschaltet. Wie bei anderen Spielen wird auch hier der Anreiz genutzt, etwas zu bekommen, wenn man weitermacht. Der persönliche Trainer ist eine - männliche oder weibliche - Figur, die einem die Übungen sehr langsam und einfach erklärt und beim Üben die richtige Ausführung überwacht.

Sportliche Punktlandung

Die Übungen selbst sind meist sehr einfach, aber effektiv. Bei "Yoga" macht der Trainer die Übung vor - dabei kann man ihn in die Brust- oder Rückansicht drehen - und der Spieler muss sie dann auf dem Balance Board nachmachen. Hierbei muss der Spieler durch den richtigen Druck auf dem Balance Board einen roten Punkt in einem kleinen grünen Feld halten. Dies gelingt umso besser, je stärker, aber auch sensibler die Muskeln und damit der Gleichgewichtssinn ausgebildet sind.

Ungeübte wackeln unkontrolliert hin und her. Erfahrenere Yogis stehen schon ruhiger. Könner halten den Punkt fast unbeweglich. Anhand der Punktbewegungen gibt der Trainer dann Hinweise oder Tipps. Ein sich vergrößernder und verkleinernder Kreis schlägt außerdem eine Atemfrequenz vor, damit die Entspannungsübung auch ihren Namen verdient. Am Ende einer jeden Übung bekommt der Spieler dann eine Bewertung, die sich mit steigender Erfahrung verbessert.

Nintendo WiiFit: Yogaübungen

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