US-Sicherheitsbeamte nicht auf der Höhe der Zeit
MacBook Air: Ein Risiko für die (US-)Luftfahrt
Jan Johannsen
Ein Laptop muss aussehen wie ein Laptop. Bevor man mit den neuesten technischen Errungenschaften auf Reisen geht, sollte man diesen etwas Reifezeit lassen - so ein bis zwei Jahre. Ansonsten drohen die Reisepläne von eifrigen Beamten, die nicht auf der Höhe der Zeit sind, gestört zu werden. Diese Erfahrung musste vor kurzem ein Fluggast in den USA machen.
Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen ist, wollte ein Sicherheitsbeamter nicht glauben, dass es sich beim MacBook Air um einen Laptop handelt. Nachdem das MacBook Air im Scanner durchleutet wurde, nahm ein Beamter der Transportation Security Administration den Besitzer zur Seite. Wie ein Laptop sah das Gerät vor ihm nicht aus. Auf seinem Überwachungsmonitor konnte er weder eine Festplatte noch genügend Anschlüsse für einen Laptop erkennen.
Während weitere Beamte Ermittlungen begannen, ob es wirklich einen Laptop von Apple ohne Festplatte und extrem wenigen Anschlüssen gebe, startete das Flugzeug des Reisenden. Nachdem einige technisch versierte Kollegen dem Sicherheitsbeamten die Funktionsweise von SSD-Festplatten erklärt hatten, durfte der verhinderte Fluggast schließlich die Kontrollen passieren. Ob er sein Reiseziel noch rechtzeitig hat, wussten die gut unterrichteten Quellen nicht zu berichten.
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