Spektakuläre 3D-Effekte mit jedem Spiel
CeBIT 2008: 3D-Monitore von Zalman für NVidia-Karten
Monitore
Auf der CeBIT hat der US-Hersteller von Computerzubehör Zalman neue LCD-Monitore vorgestellt, die bei Spielen einen klasse 3D-Effekt bieten. Netzwelt konnte sich auf der CeBIT von der sehr guten Wirkung des 3D-Effekts überzeugen. Spielfiguren bei "World of Warcraft" oder Rennautos auf der Rennstrecke heben sich deutlich vom Hintergrund ab - als stünden sie vor dem Monitor.
Hierfür braucht es nebem dem Monitor nur einen Standard Nvidia-Treiber für die Grafikarte und eine besondere Brille - die mit dem Monitor mitgeliefert wird. Die leichte Plastikbrille mit absolut durchsichtigen Gläsern stört beim Tragen und Spielen nicht. Für Brillenträger gibt es Clips, die direkt an der Brille befestigt werden. Diese Polarisationsbrille hilft dem Gehirn, aus den leicht verschwommenen Bildern auf dem Monitor ein 3D-Bild zusammenzusetzen.

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Ohne Polarisationsbrille sieht man im 3D-Modus alles doppelt.
(Klick vergrößert.)
Wenn bei einem Spiel der 3D-Effekt stört, lässt er sich per Knopfdruck abschalten. Neben dem 3D-Spielen sind die Monitore auch hervoragende Geräte für die Darstellung von 2D-Welten und Anwendungen. Die Farben sind satt, die Darstellung gestochen scharf und der Kontrastumfang mit 1.000:1 hervorragend. Einzig die verspiegelte Bildschirmoberfläche stört im normalen Bürobetrieb, da sie einem Spiegel nicht unähnlich ist.
Bisher sind zwei Modelle erhältlich. Der ZM-M190 mit 19 Zoll hat im 4:3-Format eine Auflösung von 1.280 x 1.024 Pixeln. Der ZM-M220W mit seinen 22 Zoll ist ein Widescreen-Monitor im 16:10-Format mit einer Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln. Der Kontrast ist mit 1.000:1 sehr gut und die Farbdarstellung mit 16,7 Millionen auf dem Stand der Technik. Die Reaktionszeit ist mit fünf Millisekunden für Gamer mehr als ausreichend.
Im 3D-Betrieb ist der Blickwinkel gegenüber dem 2D-Betrieb eingeschränkt, aber immer noch ausreichend. Normal beträgt er horizontal und vertikal 160 Grad. Im 3D-Betrieb schrumpft er auf 90 Grad horizontal und sechs bis 10 Grad vertikal (beim M190), bzw. acht bis 12 Grad (beim M220W).

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Zalmans M190 (links) und der M220W
(Klick vergrößert.)
Momentan kostet der M220W 599 Euro und der M190 ist für 499 Euro zu haben. Kleine Lautsprecher mit 2 x 2 Watt haben beide integriert. Zwei 3D-Brillen mit Etui gehören zum Lieferumfang, zusammen mit einem VGA-Kabel, DVI-Kabel und einem Netzteil.
Auf der CeBIT waren die nächstgrößeren Varianten mit 24 (M240W) und 32 Zoll (M320W) zu sehen, welche demnächst in den Handel kommen sollen. Preise sind noch nicht bekannt. Der M240W hat eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel und einen Kontrast von 1.000:1. Die Reaktionszeit ist mit seinen 6 ms etwas langsamer als die kleineren Modelle. Der M320W bringt es auf einen Kontrast von 700:1 und einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel. Um die Full-HD-Darstellung dieser Monitore nutzen zu können, braucht es einen High-End-Rechner. Natürlich lassen sie sich auch an aktuelle Gaming- oder Office-PC anschließen. Die Monitordarstellung muss man dann zum Spielen herunterstellen und der Rechnerleistung anpassen.
Jetzt sind Sie dran.
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