Mit Evolution statt Revolution holt der IE8 auf
Internet Explorer 8: Das kann Microsofts neuer Browser
Moritz Zielenkewitz
Microsoft hat Wort gehalten, die zweite Beta-Version des Internet Explorer 8 steht zum Download bereit. Erster Eindruck: Schneller und stabiler als die Beta 1 und mit mehr Funktionen bestückt als der IE7. Mit Innovationen wurde nicht um sich geworfen. Und trotzdem: Es ist das Duell mit dem Firefox, das zählt.
Inhalt
- Neue Forschungsrichtungen
- Beschleunigt durchs Netz
- Eine Scheibe abschneiden
- Privatier und Bodyguard
- Der IE8 crasht einzeln
- Kleinvieh macht auch glücklich
- Einhaltung von Standards nur Standard
- Fazit: Aufholen durch Fortschritt
Neue Forschungsrichtungen
War die erste Beta-Version im März dieses Jahres noch eine Orientierungshilfe für Entwickler, ruft die Beta 2 des IE8 gleich aus zwei Gründen mehr Aufmerksamkeit hervor. Zum einen empfiehlt Microsoft ausdrücklich die Nutzung auch für Privatanwender, zum anderen soll die finale Version des achten Internet Explorers sämtliche Features der Beta 2 enthalten.
Schon bei der Installation ist Vorsicht geboten: Wer die Beta 1 bereits besitzt und danach das Service Pack 3 installiert hat, kann eine aufgespielte Beta 2 nicht mehr entfernen. Von zwei Neustarts und einer knapp 15-minütigen Installationsphase abgesehen, läuft jedoch alles problemlos.
Beschleunigt durchs Netz
Der Internet Explorer 8 bezieht das Kontextmenü stärker mit ein: Per Rechtsklick können Sie auf einer Website so genannte Accelerators aufrufen, zu deutsch Schnellinfos. Diese sind in die Kategorien Finden, Bloggen, Karten, Nachschlagen, Teilen, Senden und Übersetzen einsortiert.

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Bonus im Kontextmenü: Accelerators.
(Klick vergrößert)
Die Anwendungsgebiete sind weit gefächert: So können Sie auf einer Seite ein Bild direkt an eine Mail-Adresse versenden, Texte übersetzen lassen, einen Ort auf der Landkarte anzeigen oder Wikipedia und Dolmetscher bemühen. Dabei hat Microsoft darauf geachtet, nicht nur eigene Accelerators anzubieten: Jeder Entwickler könne sie als XML-Dokument schreiben, welches der Nutzer daraufhin per JavaScript herunterlädt.
Eine Scheibe abschneiden
Eine zweite Neuerung nennt sich WebSlices. Anbieter einer Website können bestimmte Elemente ihrer Seite entsprechend markieren, sodass der Internet Explorer 8 diese als WebSlices wahrnimmt. Was bringt das? Diese Informationshäppchen bekommen einen prominenten Platz in der Favoritenleiste des IE8.
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