Fehlende MP3-Lizenzen schuld, nicht iPhone-Ähnlichkeit des M8
CeBIT 2008: Polizei schließt Meizu-Stand (Update)
Meizu hat sich einen durchaus positiven Ruf erarbeiten können: Die Firma produziert portable Player, die dem Design der Apple-Produkte ähneln, in Sachen Preis und Funktionen jedoch oft überlegen sind. Auf der CeBIT wurde der Stand von der Polizei geschlossen - allerdings nicht wegens des miniOne M8.
Das Update finden Sie am Ende der News.
Die Meizu-Player M3 und M6 konnten im netzwelt-Test überzeugen, auch der M8 lieferte vielversprechende Daten: Touchscreen, GSM/EDGE, WLAN, Bluetooth, Kamera mit drei Megapixeln, 667 Megahertz schneller Prozessor. Doch rein optisch gleicht der miniOne dem Apple iPhone beinahe aufs Haar.

Laut Medienberichten hat die Kriminalpolizei den Meizu-Stand daher heute im Laufe des Vormittags geschlossen, Ausstellungsmaterial und Geräte wurden beschlagnahmt. Offensichtlich ist diese Maßnahme Teil einer verstärkten Aktion gegen Patentverletzungen auf der diesjährigen CeBIT, nähere Details will die Polizei allerdings erst morgen bekannt geben.
Update: Laut jüngsten Informationen wurde der Meizu-Stand nicht wegen des miniOne M8 geschlossen. Angeblich hat die italienische Firma SISVEL angemahnt, Meizu würde in einem anderen mobilen Player unlizensierte Unterstützung des MP3-Formates anbieten. Aus diesem Grund rückte die Kriminalinspektion aus, um den CeBIT-Stand zwischenzeitlich zu schließen. Mittlerweile soll wieder alles in gewohnten Bahnen laufen. Meizu betonte, ein großes Missverständnis sei Grund für die Ereignisse.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu MP3-Player hier.

Ich finde es schade das ein unternehmen was weltklasse ist immer steine in den weg gelegt werden nur um andere mit ihren überteuerten produkten und milliardären im hintergrund weiterhin die finanzielle...