Nachfolger des EeePC 4G mit größerem Display und Speicher
CeBIT 2008: Asus EeePC 900 - das Warten geht weiter
Der EeePC von Asus verkauft sich prächtig, lange Lieferzeiten sind bereits die Folge. Auf der CeBIT hat Asus nun bereits den Nachfolger des EeePC 4G vorgestellt. Die wichtigsten Unterschiede des EeePC 900 im Vergleich zum Vorgängermodell sind ein größerer Bildschirm und ein erweiterter Arbeitsspeicher.
Keine Festplatte, ein Mini-Display und eine Mini-Tastatur, das alles verpackt in einem robusten Gehäuse - das Rezept des EeePCs ist für Asus rundum aufgegangen. Vor allem der günstige Preis von 299 Euro ist für viele Nutzer ein klares Kaufargument.
Doch das Mini-Notebook hat auch offensichtliche Schwächen: So ist das Display recht schmal geraten und der vier Gigabyte große Flashspeicher extrem knapp bemessen. Der Asus EeePC E900 soll diese Nachteile nun beheben.
Neues Objekt der Begierde, lange Wartezeiten inklusive: Asus EeePC 900
Die Fläche des Notebook-Deckels wird im neuen Modell nun vollständig von einem Display ausgenutzt. So bringt es der neue Asus EeePC 900 immerhin auf eine Bildschirmdiagonale von 8,9 Zoll. Auch den Speicherplatz stockt der Hersteller auf, er beträgt nun zwölf Gigabyte.
Mehr Leistung und Ausstattung schlägt sich naturgemäß auch im Preis nieder. Statt vormals 299 Euro werden für den neuen EeePC 399 Euro fällig. Damit wildert der EeePC 900 bereits im Bereich der voll ausgestatteten Notebooks. Im Vergleich zu klassischen Subnotebooks ist er aber immer noch günstig.
Beim Betriebssystem bleibt vorerst alles beim Alten, auch auf dem neuen Mini-Rechner wird Linux vorinstalliert sein. Asus betont aber, dass der neue EeePC 900 prinzipiell auch fit für Windows XP sei. Ein genauer Liefertermin steht noch nicht fest, Asus spricht vom Sommer 2008. Zunächst will der Hersteller das Notebook allerdings nur in ausgewählten Ländern auf den Markt bringen. Vielleicht ist dann hierzulande ja auch der Vorgänger flächendeckend und in ausreichenden Stückzahlen erhältlich.

Am 24. Januar gibt Asus den Startschuss für den Verkauf des EeePC. Ab 17 Uhr wird der kleine Mini-Laptop bei Asus-Handelspartnern und Fachändlern erhältlich sein. Das verkündete Asus gestern in Hamburg, wo der Hersteller außerdem Neuheiten für die CeBit 2008 vorstellte.
Die nächste Generation des EeePC soll nicht nur größer werden, sondern auch einen Touchscreen erhalten. Dies vermeldet die taiwanische Website Digitimes unter Berufung auf Kevin Lin, Vizepräsident der Vertriebsabteilung von Asus.
Größer, schneller, teurer: Der Asus EeePC wird erwachsen und nähert sich klassischen Notebooks an. Bei der Präsentation des EeePC 900 in Japan sagte ein hoher Asus-Verantwortlicher am heutigen Montag, dass ein Modell mit einem 10-Zoll-Display noch in diesem Jahr in die Läden komme.
Ab dem 3. Juni 2008 beginnt Asus den Verkauf des EeePC 901. Die besser ausgestattete Variante des EeePC 900 wird aber vorerst nicht in Deutschland zu kaufen sein. Geduld wird mit dem neuen Atom-Prozessor von Intel, Bluetooth und etwas Metall belohnt.
Nachdem Anfang des Jahres angekündigt wurde, die Eee-Familie einer Kur zu unterziehen und die Produktvielfalt zu verkleinern, sind ein paar Wochen später alle guten Vorsätze vergessen. Es wird Frühling und ein EeePC nach dem anderen erscheint.
Eine Computermesse ohne Netbooks oder gleich ausgestatteten Notebooks mit größerem Bildschirm ist mittlerweile unvorstellbar. Nachdem Acer das bislang einzige Mini-Notebook mit einer Bildschirmdiagonale von 11,6 Zoll anbietet, zieht nun Asus mit dem EeePC 1101HA nach.
Der Internetshop "Lambda-Tek" gibt einen ersten Ausblick auf die nächste Netbook-Generation: Der Händler führt mit den beiden Asus EeePCs 1005P und 1005PE die ersten Netbooks in der Angebotsliste, die mit dem neuen Intel-Atom-Prozessor arbeiten. Offiziell vorgestellt wird Intels neue Atom-Plattform "Pine Trail" erst Anfang des nächsten Jahres auf der CES in Las Vegas.





