Passiv, leise und je nach Auslastung geregelt
CeBIT 2008: Neue Grafikkarten mit NVidia 9600 GT von MSI
MSI hat in letzter Sekunde vor der Messe noch neue Grafikkarten für die CeBIT bekommen. Diese besitzen zwar nur einen 9600 GT, sind aber passiv gekühlt oder glänzen mit einer intelligenten Ventilatorkontrolle.
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Gigabyte NX66T128VP im Test: GeForce 6600 GT, passiv gekühlt
Gigabyte ist einer der wenigen Hersteller, der noch völlig lautlose Grafikkarten baut. Heute nehmen wir ein Modell mit Nvidias GeForce 6600 GT unter die Lupe - einem 3D-Chip der wegen seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses von vielen Spielern gerühmt wird. Nach den lüfterlosen Beschleunigern mit ATi Radeon X800 XL und Nvidia GeForce 6600, nehmen wir nun den dritten mit passiver Kühlung in Augenschein.
Die N9600GT-MTD2G besitzt einen Nvidia 9600 GT Chip, der mit 650 Mhz getaktet wird. Der zwei Gigabyte große DDR3-Grafikspeicher wird mit 1800 Mhz angetrieben. Die Karte lässt sich über SLI mit einer anderen verbinden, unterstützt DirectX 10, Shader Model 4.0 und verfügt über ein PCI-E 2.0 Interface. Gekühlt wird die Karte über einen super leisen Zalmann Ventilator, der seine Wärme über vier Heat-Pipes erhält die auf einem großen Rippenkühler verteilt wird.
Die N9600 GT-T2D512Z kommt sogar ganz ohne Ventilator aus und verteilt die Wärme über vier massive Heat-Pipes auf einen großen Rippenkühler. Sie verfügt über eine 9600 GT, 512 MB DDR3 RAM, Dual link DVI, HDTV-Out, HDMI ready und Direct 10 Untertützung. Über die Taktfrequenzen war leider keine Information zu erhalten.
Die NX8800 GT Hybrid Freezer besitzt eine sehr trickreiche Kühlung. Wenn der Rechner keine Spiele darstellt und deshalb die Karte nicht so warm wird, steht der Kühler. Wenn jedoch ein Spiel angeworfen wird und sich die Karte auf 87 Grad Celsius erhitzt, läuft der Kühler an und schaltet sich erst wieder ab, wenn 40 Grad Celsius unterschritten werden. Das schont die Nerven im normalen Office-Betrieb und gibt bei Spielen reichlich thermische Reserver zum Zocken. Auf der Karte befindet sich eine 8800 GTS mit 1 GB DDR3 RAM, Duall Link DVI, HDTV Out.


Auf der CeBIT 2008 gibt es an allen Ecken und Ende 9600 GTX 2 Karten zu sehen - allerdings nur funktionsunfähige Demokarten. Bis auf eine Ausnahme: Netzwelt hat am kleinen Stand von BFG im Planet Reseller die erste funktionfähige Karte anfassen können.
Auch auf der diesjährigen Cebit spielt Green-IT eine wichtige Rolle. Dieses Motto passt perfekt zur Nvidia Geforce GTS 250 und der Geforce 9600 GT Green Edition. Beide verbrauchen wesentlich weniger Strom als ihre Vorgängerinnen. Auch den mobilen Grafikartenmarkt bedient Nvidia mit der neuen Geforce GTX 200 Serie.
AMD stellt mit der ATI Radeon HD 5570 eine günstige DirectX-11-fähige Grafikkarte vor. Das neue Modell kommt für rund 70 Euro in den Handel und stellt eine schwächere Variante der HD 5670 dar. Die HD 5570 unterstützt unter anderem ATI Stream und ATI Eyefinity. Daneben bietet die Karte Hardwarebeschleunigung für die Wiedergabe von Blu-ray-Medien.
Nvidia will mit der GTX 470 und weiteren auf der Fermi-Architektur basierenden Modellen wieder die Führung übernehmen. Denn seit Oktober 2009 hinkt der Grafikkartenhersteller der kanadischen Konkurrenz von AMD in Sachen DirectX 11-Unterstützung und Leistung der Spitzenmodelle hinterher.
Woran jeder Bäcker Pleite gehen würde ist unter den Grafikkartenherstellern Gang und Gäbe. Alte - als neue Ware zu verkaufen und die Kunden damit wissentlich täuschen. So wird in regelmäßigen Abständen aus einem alten Modell ein neues. Bei einem Grafikchip geschieht diese Umlabelung bis zu drei Mal bei einem Chip. Unter Umständen kauft der Kunde eine drei Jahre alte Grafikkarte.




