Erweiterte Schutzfunktionen für die kommende Version
CeBIT 2008: Kaspersky 8 lädt zur Whitelist ein
Nach schwarzen Listen mit schädlicher Software sind jetzt die Guten dran: Kaspersky will mit der neuen Version seiner Sicherheitsprodukte zusätzlich eine Whitelist integrieren. Hier erscheinen nur Programme, die erwiesenermaßen gutartig sind. Die Hybrid Protection genannte Kombination aus Signaturen, Heuristik und eben Whitelisting soll für noch mehr Sicherheit sorgen.
Die ersten Jahre der Anti-Virensoftware waren klar umrissen: Auf viele tausend gute Programme kamen eine Handvoll Viren, die über ihre Signaturen zuverlässig herausgefiltert werden konnten. "Dieses Verhältnis von gutem und bösartigem Anteil hat sich mittlerweile fast ins Gegenteil verkehrt", schilderte Magnus Kalkuhl, Virenanalyst bei Kaspersky, gegenüber netzwelt auf der CeBIT.

Daher sei ein reines Blacklisting-Verfahren über die Virensignaturen nicht mehr zeitgemäß. Auch die Unterstützung durch verhaltensbasierte Lösungen sei entweder löchrig oder führe zu so genannten False Positives, wenn die Heuristik zu sensibel reagiert.
Daher will Kaspersky das Whitelist-Verfahren als dritte Säule in die kommende Version 8 der Sicherheits-Suite integrieren. Die Firma wird Hybrid Protection als Name für diese Kombination kommunizieren. Laut Kalkuhl wird Version 8 im Sommer 2008 erscheinen, bereits jetzt laufen erste Tests mit Vorabversionen.

Auf der diesjährigen CeBIT sind Handys und Smartphones wieder Thema. Doch wie steht es um die Handyviren, die angeblich seit 2004 auf mobilen Geräten umhergeistern? Netzwelt hat sich auf der Messe hierzug bei den Antivirus-Herstellern umgehört.
Computerschädlinge und der Schutz des eigenen PCs sind ein Dauerbrenner. Auf der CeBIT 2008 sprach netzwelt daher mit Eugene Kaspersky. Der CEO und Gründer der gleichnamigen Sicherheitsfirma stand Rede und Antwort zu aktuellen und neuen Gefahren.
Welcher Virenscanner ist der beste, kann es mit den Unmengen an Malware, die weltweit existieren, aufnehmen? Dieser Frage ging das unabhängige Testlabor AV-Comparatives auf den Grund und verglich 20 der bekanntesten Antivirus-Programme miteinander. Netzwelt fasst die Ergebnisse zusammen.
Regelmäßig prämiert die Sicherheitsfirma Kaspersky Viren und andere Schädlinge in originellen Kategorien. Anhand der Informationen aus dem Testlabor stellt der Konzern vor, welcher Schädling am gierigsten ist, sich am besten auf dem Computer verstecken kann oder am häufigsten anzutreffen ist.
Die aktuelle Version der Kaspersky-Suite soll dank einer sicheren Online-Arbeitsumgebung für mehr Schutz beim Surfen sorgen. Das russische Softwareunternehmen ist ein alter Hase im Anti-Viren-Geschäft und konnte in den letzten Jahren hohe Marktanteile gewinnen.
Kaspersky Mobile Security Lite ist eine kostenlose Android-App, die auch einen Diebstahlschutz sowie eine Sperr-Funktion für nervige Kontakte verfügt.
Eugene Kaspersky hat auf der CeBIT dazu aufgerufen, im Interesse der IT-Sicherheit gemeinsam gegen die ständig steigenden Gefahren aus dem Web vorzugeben. Das Internet soll eine demilitarisierte Zone werden.




