Einzelverkäufe von Ultimate und Home Premium günstiger
Windows Vista: Microsoft senkt die Preise
Microsoft hat heute bekannt gegeben, einige Versionen von Windows Vista künftig um bis zu 50 Prozent günstiger anzubieten. Davon betroffen ist allerdings nur der vergleichsweise kleine Markt von Retail-Versionen, die unabhängig von einem Komplettsystem gekauft werden. In diesem Sektor erhofft sich Microsoft eine Umsatzsteigerung.

Microsofts Kerngeschäft mit Vista stellt klar den Lizenzen-Verkauf in Kombination mit Computern dar - nicht einmal zehn Prozent der verkauften Betriebssysteme wandern als Software-Box über die Ladentheke. Trotzdem oder gerade deswegen will Microsoft die Preise dieser so genannten Retail-Versionen in weltweit 70 Ländern senken.
Zwischen 20 und 48 Prozent soll die Ersparnis betragen, deutsche Preise sind noch nicht bekannt. In den USA kostet Vista in der Ultimate-Variante statt 399 noch 319 Dollar, die beliebteste Variante Home Premium fällt von 159 auf 129 Dollar. Mit Preissenkungen in Deutschland sei frühestens Ende März zu rechnen.
Laut Brad Brooks, Product-Marketing-Vize für Windows, liegt der Zeitpunkt der Preissenkung im Vista Service Pack 1 begründet. Es ist also davon auszugehen, dass die vergünstigten Retail-Versionen bereits mit SP1 ausgeliefert werden. Brooks plant, die Preise länderspezifisch anzupassen - und zwar je nachdem, ob ein Land zu den etablierten oder wirtschaftlich aufstrebenden Märkten zählt. Bei Letzteren soll die Preissenkung drastischer ausfallen.

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