Kurztest: Internet-TV mit Livestation
Optionen und Fazit
Aktuell bietet Livestation ausschließlich News-Sender: Al Jazeera, BBC World, Bloomberg Television, EuroNews und France 24. Die beiden letztgenannten Channels liefert Livestation sowohl in englischer als auch französischer Sprache. Hinzu kommen noch die Radiosender BBC Radio 4 und BBC World Service.
Über die Vierwegesteuerung unten rechts bedienen Sie die Freeware. Kllicks nach oben oder unten schalten die Sender durch, über das Play-Symbol in der Mitte startet der ausgewählte Channel dann. Die Pfeile nach links und rechts zeigen Informationen zum Sender selbst, zum laufenden Programm und zur folgenden Sendung. Manche Sender unterstützen diesen Program Guide allerdings nicht.
Per View können Sie zoomen, in den Vollbildmodus wechseln und die Homepage des jeweiligen Senders aufrufen. In den Options können Sie festlegen, ob Livestation automatisch startet und ob der Fensterrahmen mitsamt Befehlsleiste ausgeblendet werden soll. Die Optionen verstecken sich dann im Kontextmenü.

Der Senderwechsel dauert bei Livestation wenige Sekunden.
Wenn Sie Livestation beenden, schaltet sich das Programm lediglich in einen Wartemodus und füttert das P2P-Netz weiterhin mit Daten. Sie müssen Livestation also im System Tray schließen, um das zu unterbinden. Im Moment existiert nur eine Windows-Version, Linux und Mac OS X sollen laut den Entwicklern folgen.
Livestation kämpft mit den gleichen Problemen wie die IPTV-Lösungen Joost, Babelgum und Zattoo: Die Qualität ist akzeptabel, die Bedienung sogar gut - aber der Content überzeugt nicht. Auch Livestation lockt hier nicht mit exklusiven Inhalten, sämtliche Nachrichten-Streams könnten Sie auch per Browser von den jeweiligen Seiten beziehen. Livestation verspricht aber, dass weitere Sender hinzukommen - von deren Qualität hängt ab, ob sich das Projekt behaupten kann.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Filesharing, Internetfernsehen und Musikdienst.
