Selbstreinigend und flexibel

Nokia Morph: Biegsames Handy mit Nanotechnologie

Yasmin Kötter

Nokias Forschungszentrum hat zusammen mit der Universität Cambridge ein Handy-Konzept entwickelt, bei dem Nanotechnologie zum Einsatz kommt. Die Forscher sehen flexible Materialien, transparente Elektronik und selbstreinigende Oberflächen.

Mit dem Konzept namens Morph möchten Nokia und die Universität Cambridge demonstrieren, wie Handys in Zukunft aussehen könnten. Bob Iannucci, Chief Technology Officer von Nokia zu Morph: "Das Nokia Forschungszentrum sucht nach Wegen, die Form und Funktion von Mobiltelefonen neu zu erfinden. Das Morph-Konzept zeigt, was in Zukunft möglich ist."

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Ein flexibles Handy als Armreif und Anhänger.

Durch die flexiblen Materialien soll sich das Handy nicht nur in gewohnter Form zeigen. Das neuartige Mobiltelefon wird laut Nokia in verschiedenen Formen tragbar sein, beispielsweise zusammengefaltet als Armreif oder als Anhänger. Schmutz und Fingerabdrücke seien durch die eingesetzte Nanotechnologie kein Problem mehr.

Bislang exisitiert von Morph nur ein animiertes Video, einen Prototypen gibt es nicht. Im Video zeigt Nokia das Handy als biochemischen Analysator. Morph nimmt kleine Partikel eines Apfels auf und verrät der Nutzerin, ob sie den Apfel vor dem Verzehr waschen muss.

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Im Video analysiert das Handy einen Apfel.

Die Forscher gehen davon aus, dass einzelne Funktionen von Morph in etwa sieben Jahren tatsächlich in Handys eingesetzt werden könnten. Derzeit stellen Nokia und die Universität Cambridge ihr Konzept im Museum of Modern Art in New York vor. Dort findet vom 24. Februar bis zum 12. Mai 2008 die Ausstellung "Design and the Elastic Mind" statt.










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25. Februar 2008