WiMax für die USA und spannende Nebenjobs für Landwirte

Luftnummer: Google hängt das Internet vielleicht an Ballons

Luftnummer: Google hängt das Internet vielleicht an Ballons Die Firma Space Data glaubt, die Vereinigten Staaten von Amerika flächendeckend mit WIMAX-Funk versorgen zu können. Normalerweise wären dafür etwa 22.000 Funktürme nötig. Den Job sollen allerdings 370 Wetterballons erledigen. Laut einem Bericht des Wall Street Journals hat Google bereits Interesse an der Firma bekundet.

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Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge plane Google entweder eine Partnerschaft mit Space Data Corp oder gleich eine Übernahme. Das Unternehmen hat sich auf die Funk-Versorgung per Ballon spezialisiert. Derzeit nutzen beispielsweise Speditionen und Öl-Firmen im Süden der USA diese Informationen für ihr Flottenmanagement.

Die Ballons fliegen bis zu 30 Kilometer hoch, jeder einzelne hat eine etwa schuhkartongroße Box an Bord. In dieser befindet sich die Sende-Elektronik. Die Wetterballons werden sozusagen zu Mini-Funktürmen, die jeweils ein Gebiet von mehreren tausend Quadratkilometern abdecken können.

Interview mit Jerry Knoblach / Space Data (Quelle: Wall Street Journal)

36 Prozent der Landbevölkerung Amerikas hat keinen Zugang zum Internet. Die notwendige Infrastruktur in diesen Regionen zu schaffen rechnet sich nicht. Zu wenig Nutzer stehen zu hohen Investitionen der Betreiber gegenüber. Laut Jerry Knoblach, Gründer von Space Data, könnte ein einziger seiner Ballons die gleiche Fläche mit Funk abdecken, für die auf herkömmlichem Wege 40 Funkmaste notwendig wären. Ein enormer Kostenvorteil. Doch es gibt ein Problem.

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