MP3-Player im Test: Meizu M3 Music Card

Hörtest: Mitten im Effekt-Zentrum

Ein Druck auf die Mitte bestätigt einen markierten Eintrag, die Menütaste führt stets eine Bildschirmebene zurück. Beim Musikhören kommt es öfters vor, dass man einen Eintrag nicht auf Anhieb trifft, zu weit in der Liste blättert oder beim Bestätigen aus Versehen weiterscrollt. Ein konzeptbedingter Nachteil, mit dem der Käufer leben muss.

Das ausschließlich auf Texteinträgen basierende Menü ist intuitiv steuerbar. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, sich auf Knopfdruck Wiedergabelisten zusammenzustellen. Ist im Menü ein Eintrag ausgewählt, genügt ein etwas längerer Druck auf die Play-Taste und der entsprechende Song wird in einer Playlist gespeichert. Schaltet man den Meizu während der Wiedergabe aus, beginnt das Musikstück nach einem Neustart wieder an der gleichen Stelle (Resume). Dauerhafte Lesezeichen (Bookmarks) lassen sich nicht setzen.

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Neben dem obligatorischen MP3-Format kann die Jukebox auf der Musik-Seite auch mit den Datei-Endungen WMA, WAV, OGG und FLAC umgehen. Vor allem die letzten beiden Formate dürften Musikliebhaber freuen. Gleichzeitig legt dieses Klientel aber auch die Stirn in Falten, da der M3 zwar mit WMA-Dateien umgehen kann, nicht aber mit dem Kopierschutz DRM. Viele Online-Musik-Börsen fallen damit als potentielle Zuspieler aus, da fast alle Shops auf diese Art von Kopierschutz setzen.

Die im Lieferumfang enthaltenen Ohrstöpsel sind, wie bei den meisten MP3-Playern, nicht das Gelbe vom Ei. Besser, man tauscht sie gegen höherwertigere Exemplare aus, denn verdient hat es der Meizu in jedem Fall. An Kopfhörern der Liga Shure E500 PTH zeigt der Flachmann erst richtig, was er kann. Der stark basslastige Sound dürfte nicht jedermanns Sache sein. Setzt man beispielsweise den Koss Porta Pro auf die Ohren, fällt es schwer, die tiefen Frequenzen im Menü in den Hintergrund zu drängen. Wer ohnehin neue Kopfhörer benötigt und neutralen Klang bevorzugt, sollte bei der Auswahl bassbetonende Modelle meiden.

Zahlreiche Klangeinstellungen, inklusive sechs Equalizer-Presets und einen vom Nutzer frei einstellbaren Preset, laden zu Klangexperimenten ein. Jeder einzelne Preset kann zusätzlich individuell verändert werden. Wer hier die richtigen Regler bewegt, wird vom Meizu im Sturm genommen. Glasklare Klänge schmeicheln den Ohren. Zusätzlich bietet ein umfassendes Effekt-Center zahlreiche Möglichkeiten, den Klang für verschiedene Ausgabegeräte zu optimieren. Die Maximal-Lautstärke reicht aus, um Tote aufzuwecken. Zum Glück lässt sie sich im Menü begrenzen.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Hey NudS, aber klar doch: Schau mal bei mp3-player.de vorbei. Dort in die Suche einfach Meizu M3 eingeben. Viele Grüße!

hey ho, habt ihr vielleicht nur wenigstens eine quelle bei der man den player zu dem preis bekommen kann? :D NudS

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