Samsung G800 im Test: Digitalkamera-Gefühl

Fazit

Obwohl die Menüführung im G800 intuitiv ist, muss sich das Handy Kritik für die Untermenüs gefallen lassen. Statt kurzer Bezeichnungen stößt der Anwender hier auf lange Beschreibungen, die nicht auf die Displaybreite passen. Die einzelnen Einträge starten zwar als Lauftext, sobald man sie anwählt, laufen jedoch viel zu langsam. Wer nicht jedes Mal warten möchte, bis das Ende des Wortes endlich auf dem Display erscheint, wird sich die Einträge schnell merken müssen.

Mit der Kamera-Funktion dürfte jeder zurechtkommen, der den Umgang mit einer Digitalkamera gewohnt ist. Das G800 fühlt sich wie eine Kompaktkamera an und lässt sich ähnlich bedienen. Der Auslöser ist ausreichend groß und die Abstufung zwischen Autofokus und Auslösen der Aufnahme gut spürbar.

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Samsung G800: Kamera oder Handy?

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Fünf Megapixel, optisches Zoom und Bildstabilisator lesen sich wie Garanten für sehr gute Fotos. In der Praxis schwächelt das Samsung G800 leider. Viele Fotos sind leicht unscharf. Wer die manuellen Einstellungsmöglichkeiten nutzt und nicht ausschließlich auf die Automatik setzt, kann die Qualität verbessern. Dann sind die Fotos durchweg gut.

>>> Als PDF-Download: Testergebnis Samsung G800

Das Bedienen der Fotofunktion und das nachträgliche Bearbeiten der Fotos fällt leicht. Bis auf die unübersichtlichen Untermenüs ist die Bedienung des Samsung G800 insgesamt intuitiv. In puncto Design und Verarbeitung bekommt das Samsung-Handy viele Pluspunkte. Die Materialien sind hochwertig und solide verarbeitet.

Schön wäre es, wenn sich das nicht derart auf das Gewicht niederschlagen würde. Mit 139 Gramm ist das G800 kein leichter Begleiter. Wer das verschmerzen kann, bekommt mit dem Samsung G800 für 290 Euro ohne Vertrag ein edles Kamera-Handy.

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